KULTUR


Bergjuden leben nachweislich seit dem 13. Jahrhundert in Sloboda

Baku, 16. Februar, AZERTAC

Die Region Quba/Guba ist ein Vorbild für die Toleranz Aserbaidschans. Die Vertreter von völkischen Minderheiten leben seit Jahrhunderten hier in einer friedlichen Ko-Existenz. Neben Aserbaidschanern haben hier Tataren, Lezginer, Russen, Juden und Vertreter anderer nationaler Minderheiten ihre eigenen Bräuche und Traditionen erhalten.

Auch die bekannte jüdische rote Siedlung Qırmızı Qəsəbə /“Girmizi Gasaba” liegt im Rayon Guba im Norden Aserbaidschans, am Ostrand des Großen Kaukasus und am Ufer des Flusses Gudyaltschay.

Dieses Gebiet, wo die Juden sich angesiedelt haben, ist ein interessanter Ort für ausländische und inländische Touristen. “Girmizi Gasaba” wurde unter der Schirmherrschaft von Fatali Khan im achtzehnten Jahrhundert angelegt. Diese Ortschaft, die früher auch als eine jüdische Sloboda berühmt war, wird seit 1926 “Girmizi Gasaba” genannt. Von der Stammbevölkerung der Region wird die Siedlung auch als "Rotes Dorf" bezeichnet. Die Siedlung gilt als von Bergjuden weltweit am dichtesten besiedelte Gegend.

Die Häuser in der Siedlung sehen gepflegt aus, eine neue Synagoge Bet Knesset wurde errichtet. 2020 wurde im Ort ein Museum der Bergjuden eröffnet, das zu diesem Zeitpunkt einzige seiner Art weltweit.

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