POLITIK


Botschafter Zacharie Gross: Frankreich misst der Entwicklung der Beziehungen zu Aserbaidschan große Bedeutung bei

Baku, 17. März, AZERTAC

Die aserbaidschanische Parlamentssprecherin Sahiba Gafarova traf mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter Frankreichs in Aserbaidschan Zacharie Gross zusammen.

Laut der Auskunft der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Parlaments gegenüber AZERTAC sagte die Vorsitzende der Nationalversamllung bei dem Treffen, dass sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Staaten zum dreißigsten Male jänrt. Sie verwies auf die besondere Rolle hochrangiger Besuche und Treffen bei der Entwicklung bilateraler Beziehungen.

Was voreingenommene Entschließung des Europäischen Parlaments vom 10. März 2022 anbelangt, sagte die Parlamentssprecherin, dass dieses Dokument auf falschen Informationen von Armenien und der armenischen Lobby im Europäischen Parlament beruht und die Wahrheiten über die 30-jährige Besatzung aserbaidschanischer Gebiete verzerrt. Sie wies darauf hin, dass diese Entschließung den jüngsten Bemühungen der EU-Führung zur Erhaltung von Frieden, Stabilität und Sicherheit im Südkaukasus völlig widersprricht.

Frau Sahiba Gafarova machte darauf aufmerksam, dass die gesamte Infrastruktur während der Zeit der armenischen Besatzubg fast vollständig zerstört, materielle Werte und das Kulturerbe in jenen aserbaidschanischen Gebieten ausgeplündert wurden. Sie informierte ihren Gesprächspartner, dass 67 Moscheen, darunter Hunderte von Kulturdenkmälern, zerstört wurden.

Die aserbaidschanische Parlamentssprecherin teilte dem Botschafter mit, dass derzeit die befreiten Gebiete von Landminen und Blindgängern geräumt und große Wiederaufbauarbeiten für die Rückkehr der Binnenflüchtlinge in ihre Heimatländer durchgeführt werden.

Botschafter Zacharie Gross sagte seinerseits, sein Land messe der Entwicklung der Beziehungen zu Aserbaidschan große Bedeutung bei. Er sprach den Dialog und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern an und wies auf die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Bildung sowie in der humanitären Sphäre hin.

Der französische Diplomat sprach auch über die Gewährleistung von Frieden und Sicherheit in der Region sowie über die Verkehrs- und Kommunikationsprojekte und die Bedeutung des Ost-West-Verkehrskorridors.

Die Seiten tauschten auch Meinungen über andere Themen von gemeinsamem Interesse aus.

 

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