POLITIK


Bundestagsabgeordneten besuchen aserbaidschanisches Parlament

Baku, 25. August, AZERTAC

Am Samstag, dem 25. August sind Mitglieder der Arbeitsgruppe für interparlamentarische Zusammenarbeit im aserbaidschanischen Parlament mit einer Gruppe von deutschen Bundestagsabgeordneten zusammengetroffen, wie AZERTAC berichtete.

Khanlar Fatiyev, Parlamentsabgeordneter unterstrich beim Gespräch die Rolle von gegenseitigen Besuchen in der Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Er sagte, dass die Beziehungen Aserbaidschans zu Deutschland in den politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen in aufsteigender Linie entwickeln.

Asim Mollazade, Parlamentsabgeordneter sagte seinerseits, dass in diesem Jahr der 200. Jahrestag der Ankunft der deutschen Siedler in Aserbaidschan gefeiert wird. Die Deutschen, die sich vor vielen Jahren in Aserbaidschan angesiedelt haben, leben hier in Frieden. Er sprach auch den Berg-Karabach-Konflikt an und machte darauf aufmerksam, dass 20 Prozent des aserbaidschanischen Territoriums durch Armenien bisher besetzt gehalten werden.

Johann Wadephul, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein, Bundestagsabgeordneter bedankte sich für ein freundliches und herzliches Treffen und sagte, dass im Bestande von deutscher Delegation Mitglieder aller Fraktionen des Bundestages vertreten sind. Der deutsche Gast sagte, dass Deutschland und Aserbaidschan in der internationalen Arena, sowie im Rahmen vieler internationaler Organisationen und des Europarates zusammenarbeiten. Er hob hervor, dass sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern in aufsteigender Linie entwickeln. Aserbaidschan ist ein wichtiger Handelspartner Deutschlands im Südkaukasus. Johann Wadephul wies darauf hin, dass die aserbaidschanische Wirtschaft sich rasant entwickelt, vor allem im Energiesektor große Erfolge erzielt wurden. Dies schafft gute Möglichkeiten für deutsche Unternehmen, fügte er hinzu. Der deutsche Bundestagsabgeordnete sagte zudem, dass die Beilegung des Berg-Karabach-Konfliktes ein wichtiges Thema ist. Aus unserer Sicht sollte das Problem im Rahmen des Völkerrechts gelöst werden. Deutschland sei bereit, Anstrengungen zu unternehmen, um den Konflikt zu lösen, so Johann Wadephul.

Im Laufe des Gesprächs fand ein ausführlicher Meinungsaustausch über die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Parlamenten, einschließlich den interparlamentarischen Freundschaftsgruppen statt. Die Seiten tauschten sich auch über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Rahmen der internationalen Organisationen aus.

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