WELT


Chemiekonzern BASF nimmt erhebliche Einschnitte bei Belegschaft vor

Baku, 27. Juni, AZERTAC

Der Chemiekonzern BASF verordnet sich schlankere Strukturen und baut weltweit 6000 Stellen ab. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag eine organisatorische Neuausrichtung an.

Vorstandschef Martin Brudermüller hatte zuvor bereits Mitte Juni in einem Interview angekündigt, der Konzern werde in diesem Jahr deutliche Einschnitte vornehmen. Die Verwaltung soll verschlankt, Abläufe und Prozesse vereinfacht werden, teilte das Unternehmen nun mit. BASF will damit 300 Millionen Euro einsparen. Erste Änderungen der neuen Konzernstruktur würden Anfang Januar 2020 in Kraft treten. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) von BASF war im ersten Quartal um ein Viertel auf 1,7 Milliarden Euro eingebrochen.

BASF beschäftigt weltweit mehr als 120.000 Mitarbeiter. Laut Unternehmensangaben entfallen davon bislang rund 50.000 auf die deutschen Standorte des Konzerns. Allein für das Stammwerk in Ludwigshafen - mit etwa zehn Quadratkilometer Fläche das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt - gibt BASF die Zahl der Beschäftigten mit 39.000 an.

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