KULTUR


Corona-Krise: Filmfestival von Cannes wird verschoben

Baku, 15. Mai. AZERTAC

Wegen Covid-19 gibt es in diesem Jahr keine "Goldene Palme" in Cannes. Stattdessen wollen die Festivalmacher Ende Mai eine offizielle Auswahl mit sehenswerten Filmen bekanntgeben.

Immer mehr Filmfestivals werden wegen der Corona-Krise abgesagt. Nun trifft es auch das wichtigste von allen: die Filmfestspiele von Cannes.

Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes werden nicht wie ursprünglich geplant im Mai stattfinden, sondern wahrscheinlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das teilten die Veranstalter mit. Mehrere Optionen, um das wichtigste Filmfestival der Welt nicht ausfallen lassen zu müssen, würden geprüft – die beste Option sei es, die Filmfestspiele einfach zu verschieben. Als möglichen Ausweichtermin nennen die Veranstalter einen Zeitraum Ende Juni oder Anfang Juli. Man wolle aber abwarten, wie sich die Gesundheitssituation in Frankreich und weltweit entwickle.

Die 73. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Cannes sollten ursprünglich vom 12. bis 23. Mai stattfinden. Als Präsident der Jury konnte in diesem Jahr der Regisseur Spike Lee verpflichtet werden. Angesichts der Corona-Krise bitten die Veranstalter nun um "Solidarität in diesen schwierigen Zeiten".

Auch der Filmmarkt, der traditionell parallel zum Festival stattfindet, musste für Mai abgesagt werden. Stattdessen planen Frémaux und sein Team nun eine Online-Version des Marché du Film, bei dem normalerweise millionenschwere Deals vereinbart werden. "Profis, die Filme verkaufen und kaufen, müssen sich zusammentun, um sich auf die Zukunft vorzubereiten, also 2021."

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