GESELLSCHAFT


Coronavirus: WHO ist gegen allgemeines Tragen von Schutzmasken

Baku, 1. April, AZERTAC

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Tragen der Schutzmasken. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, teilte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan in Genf mit. Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren. "Unser Rat: wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist", sagte Ryan.

Österreich hatte am Montag angekündigt, Mundschutz beim Einkaufen zur Pflicht zu machen. Die Masken sollen an den Eingängen der Läden ausgeteilt werden. Bei dem Mund-Nasen-Schutz handele es sich nicht um die hochwertigen Masken, die das Gesundheitspersonal benötigt. Auch Tschechien hat einen Mundschutz-Zwang in der Öffentlichkeit eingeführt.

In der Schweiz besteht keine Pflicht zum Schutzmaskentragen. Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit erklärte am Montag, eine Maskenpflicht wie in Österreich sei „im Moment" nicht geplant. Allein im medizinischen Bereich werden derzeit zwischen einer und zwei Millionen Masken pro Tag verbraucht.

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