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Cristiano Ronaldo hat viele Fans in Italien

Baku, 11. Juli, AZERTAC

Der Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat viele Fans - auch in Italien. Sein bevorstehender Wechsel zu Juventus Turin bringt jetzt allerdings italienische Fiat-Arbeiter gegen ihren Konzern auf. Sie wollen aus Protest streiken.

Die Gewerkschaft USB bezeichnete die Zahlung einer Ablösesumme von 112 Millionen Euro durch den italienischen Fußballmeister als "nicht hinnehmbar". Die Agnelli-Familie, die Juventus Turin kontrolliert, ist auch der größte Aktionär des Automobilkonzerns Fiat-Chrysler Automobiles (FCA). Ronaldo spielte bislang beiReal Madrid.

Medienberichten zufolge sollen 30 Millionen Euro aus den Kassen der Firma Fiat kommen. Ronaldo solle im Gegenzug zur Werbefigur der Automarke werden, hieß es.

Gewerkschaft fordert mehr Geld für die Produktion - Der Proteststreik soll vom Abend des 15. Juli bis zum Morgen des 17. Juli im Fiat-Werk in Melfi in der süditalienischen Provinz Potenza stattfinden. Die USB forderte das Unternehmen auf, mehr Geld in die Autoproduktion zu investieren und Arbeitsplätze zu sichern.

"Jahrelang hatte das Unternehmen von den Arbeitern große finanzielle Opfer verlangt", schreibt die Gewerkschaft. "Ist das fair? Ist es normal, dass eine einzelne Person Millionen verdient und Tausende von Familien mit ihrem Geld nicht bis Mitte des Monats auskommen?"

Der Transfer kostet den Verein Clubangaben zufolge insgesamt 112 Millionen Euro. Hinzu komme das Netto-Gehalt für Ronaldo in den kommenden vier Spielzeiten in Höhe von 120 Millionen, heißt es. Mit Steuern und Abgaben wären das laut italienischen Medien brutto zwischen 240 und knapp 300 Millionen Euro. Ob sich der Club einen solchen finanziellen Kraftakt leisten kann, wird derzeit heftig debattiert.

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