POLITIK


Destruktive Haltung Armeniens beeinträchtigt Bemühungen zu friedlicher Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts

Baku, 13. September, AZERTAC

Die Fortsetzung der Annexionspolitik Armeniens und seine Schritte zur Festigung des Status quo, einschließlich jüngster Annexionserklärungen der Führung dieses Landes, und wenn sie an ein internes Publikum gerichtet sind, trugen zur Eskalation der Lage in der Region bei, verstießen gegen das Völkerrecht und führten zu einer sehr gefährlichen Spannung, die die langfristigen Bemühungen internationaler Vermittler zur Lösung des Konfliktes in Frage stellt.

Darum geht es in einer Erklärung des aserbaidschanischen Außenministeriums.

In der Erklärung heißt es weiter: “Die aserbaidschanische Regierung bezeichnete unverantwortliche Rhetorik der armenischen Führung als Versuch, den Verhandlungsprozess zu stören, und internationale Institutionen wurden auf eine destruktive Haltung Armeniens aufmerksam gemacht. Das Außenminister der Republik Aserbaidschan richtete sich mit einem Schreiben an die Generalsekretäre der Vereinten Nationen und der OSZE, die Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsker-Gruppe sowie an die Außenminister der Mitgliedsländer der Minsker-Gruppe, in dem es betonte, dass die armenische Führung in ihren jüngsten Erklärungen öffentlich eingestehen, dass sie eine aggressive Politik verfolgt, die zur Besetzung der aserbaidschanischen Gebiete und zur blutigen ethnischen Säuberung der dort lebenden aserbaidschanischen Bevölkerung geführt hatte.

Das aserbaidschanische Außenministerium machte in seinem Brief auf internationale rechtliche Verantwortung einer militärischen Besetzung aufmerksam und wies darauf hin, dass die entscheidende Position der internationalen Gemeinschaft es nicht zulassen sollte, dass die Besetzung Armeniens straflos ausgeht. Das Außenministerium schickte entsprechende Noten über diese Thema auch allen Mitgliedstaaten der Bewegung der blockfreien Staaten und der Organisation für islamische Zusammenarbeit.“

Die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums äußerte sich in ihrem Kommentaren besorgt über die aktuelle Lage und sagte, dass abgegebene Erklärungen dem Kontext gemeinsamer Friedensbemühungen entsprechen und nicht zur Störung des Gleichgewichts im Verhandlungsprozess führen sollten.

Der US-Botschafter in Aserbaidschan nahm ebenfalls seine Stellung zu den Erklärungen des armenischen Premierministers und forderte die im Konflikt stehenden Seiten dazu auf, sich auf den Dialogprozess zu konzentrieren und auf eine Rhetorik zu verzichten, die die Lage verschärft .

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