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Diego Costa soll Steuern hinterzogen haben

Baku, 4. Juni, AZERTAC

Der spanische Fußball-Nationalspieler Diego Costa ist von der Staatsanwaltschaft Madrid wegen Steuerhinterziehung angeklagt worden. Dem Stürmer von Atlético Madrid wird vorgeworfen, die Einkommen aus Bildrechten während seiner Zeit beim FC Chelsea nicht angegeben haben.

Dabei handelt es sich um eine Summe von gut einer Million Euro aus dem Jahr 2014. Die Rechte für die Bilder waren an eine dritte Partei ausgelagert worden, die Einnahmen tauchten allerdings nicht in Costas Steuererklärung auf.

Der in Brasilien geborene Costa, der 2013 auch zwei Länderspiele für sein Heimatland bestritten hatte, war 2014 auf die britische Insel gewechselt. 2017 kehrte er zu Atlético Madrid zurück. Mit Atlético gewann er 2018 die Europa League.

Diego Costa ist nach Cristiano Ronaldo und Bayern Münchens James ein weiterer Schützling des portugiesischen Spielervermittlers Jorge Mendes, der ins Fadenkreuz der Steuerfahnder geraten ist. Im vergangenen Jahr hatte Ronaldo in Spanien einen millionenschweren Vergleich geschlossen und war damit einer Haftstrafe entgangen.

Der fünfmalige Weltfußballer zahlte 19 Millionen Euro an die Steuerbehörden zurück. Er soll über ein Geflecht aus Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland 14,7 Millionen Euro am spanischen Fiskus vorbeigeschleust haben.

Auch James hatten die Behörden in Spanien im Visier, ließen die Anschuldigungen gegen den Kolumbianer aber im September 2018 fallen. Der Mittelfeldspieler soll dem spanischen Staat in seiner Zeit bei Real Madrid Steuern in Höhe von 6,35 Millionen Euro vorenthalten haben.

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