KULTUR


ESC- Halbfinale 2021: Samira Efendi qualifiziert sich fürs Finale

Baku, 19. Mai, AZERTAC

Samira Efendi repräsentiert Aserbaidschan beim ESC 2021. Ihr Song für Rotterdam trägt den Titel "Mata Hari". Sie zog ins Finale des 65. Eurovision Song Contest ein, das am Samstag, 22. Mai, unter dem Motto “Open Up!“ in der Ahoy Arena in Rotterdam stattfindet.

In Aserbaidschan ist Efendi vor allem mit landessprachlichen Songs bekannt. Drei aserbaidschanische Singles veröffentlichte sie im Jahr 2019. In allen von ihnen sind starke Ethno-Elemente herauszuhören. "Yarımın Yarı" ist im Stil orientalischer Popmusik gehalten, bei "Sən Gələndə" zeigt Efendi ihr Können in einer klassischen Popballade. Zum wohl spannendsten der Lieder, "Yol Ayrıcı", gibt es auch ein Musikvideo, das Efendi an verschiedensten Orten Europas zeigt, unter anderem am Eiffelturm in Paris. Ihr Song "Cleopatra", mit dem sie beim ESC 2020 starten wollte, klingt allerdings ganz anders - und auch "Mata Hari" ist deutlich für das ESC-Publikum komponiert.

Das Finale des 65. Eurovision Song Contest findet am Samstag, 22. Mai, unter dem Motto “Open Up!“ in der Ahoy Arena in Rotterdam statt. Es moderieren Chantal Janzen, Jan Smit und Edsilia Rombley, die bereits für den abgesagten ESC 2020 ausgewählt wurden. Auch Nikkie de Jager ist eine der Hauptmoderatorinnen.

Insgesamt nehmen 26 Länder mit ihren Kandidaten am Finale teil. Die sogenannten Big Five (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien) sowie das Gastgeberland Niederlande sind schon direkt für das Finale gesetzt. Für Deutschland nimmt Jendrik mit “I Don't Feel Hate“ am Wettbewerb teil.

Am 18. Mai sind 16 Acts im ersten Halbfinale angetreten, um sich für den Einzug ins Finale zu qualifizieren. Zehn Nationen schafften es: Mit dabei sind Norwegen, Israel, Russland, Aserbaidschan, Malta, Litauen, Zypern, Schweden, Belgien und die Ukraine. Am Donnerstag, 20. Mai, singen im zweiten Halbfinale weitere 17 Kandidaten um einen Start-Platz in der Final-Show. Auch hier kommen nur zehn Bewerber weiter.

Die Startreihenfolge im Finale legen die Produzenten der Show nach dem zweiten Halbfinale fest. Nur die Niederlande haben für das Finale bereits ihre Startnummer. Für die Big-Five-Nationen ist lediglich bekannt, ob sie in der ersten oder zweiten Hälfte des Finales antreten.

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat bekannt gegeben, dass bis zu 3.500 Fans pro Show in der Ahoy Arena dabei sein können - allerdings stets unter Vorbehalt. In einem Feldversuch will die niederländische Regierung damit untersuchen, wie Großveranstaltungen mit Publikum unter Corona-Maßnahmen stattfinden können. Zuvor hatte die EBU drei mögliche Szenarien für den kommenden ESC aufgestellt.

Das Finale beginnt mit der traditionellen Flaggenparade, bei der alle 26 Finalisten zur Musik des 16-jährigen DJ Pieter Gabriel ihren Einzug in die Halle halten. Als Interval-Acts präsentieren DJ Afrojack, Glennis Grace und Wulf “Music Binds Us“ - ein zweiteiliges, speziell für den ESC in Auftrag gegebenes Stück - zusammen mit einem Sinfonieorchester aus jungen niederländischen Musikern. Dabei präsentiert Afrojack auch seine aktuelle Single “Hero“. Duncan Laurence stellt seine neue Single vor und singt auch seinen ESC-Siegersong “Arcade“. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit früheren ESC-Gewinnern. Neben Måns Zelmerlöw treten auch die finnische Hardrock-Band Lordi auf. Die Pausen-Acts komplettieren Helena Paparizou, Sandra Kim, Teach-In und Lenny Kuhr. Während der letzten Sekunden des Votings gibt es mit “The Human Countdown“ eine Tanzperformance.

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