WELT


Ein Toter, Dutzende Verletzte bei versuchter Festnahme von Kirgistans Ex-Präsident

Bischkek, 8. August, AZERTAC

Gegen den früheren Präsidenten von Kirgistan wird ermittelt. Als er festgenommen werden sollte, setzten sich seine Anhänger zur Wehr. Das endet in blutigen Ausschreitungen.

In dem Dorf Koj-Tasch in der Nähe von Bischkek hätten sich etwa 1000 Gefolgsleute Hunderten Uniformierten in den Weg gestellt. Atambajews Anhänger hätten etwa mit Bussen und Autos Barrikaden errichtet. Die Sicherheitskräfte wollten Atambajew zu einem Verhör zu den Anschuldigungen zwingen. Der Ex-Präsident von Kirgistan verweigerte dies, sicherte aber die Bereitschaft zu, schriftlich zu antworten. Er ließ mitteilen, dass er in Sicherheit sei und weiter auch mit Waffengewalt Widerstand gegen seine Festnahme leisten werde.

Anhänger von Almasbek Atambajew wollen seine Festnahme verhindern und verbarrikadieren sich in dessen Anwesen. Dutzende Menschen werden verletzt, einer wird getötet. Schließlich ziehen sich die Sicherheitskräfte unverrichteter Dinge zurück.

Bei der versuchten Festnahme des früheren Präsidenten von Kirgistan, Almasbek Atambajew, ist am Mittwoch ein Soldat einer Spezialeinheit erschossen worden. Mehr als 80 weitere Personen seien verletzt worden, als Anhänger des Ex-Staatschefs bei der Razzia in dessen Anwesen Widerstand leisteten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Berichten zufolge zogen sich die kirgisischen Kräfte am frühen Donnerstagmorgen ohne Erfolg zurück.

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