POLITIK


Elmar Mammadyarov: Aserbaidschan ist an Ausweitung von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Pazifik-Allianz interessiert

Baku, 6. Juli, AZERTAC

Bei dem 14. Gipfeltreffen der Pazifik-Allianz in Lima bedankte sich Aserbaidschans Außenminister Elmar Mammadyarov bei allen Mitgliedstaaten für eine einstimmige Entscheidung über die Aufnahme Aserbaidschans in die Organisation als Beobachter.

Wie der Pressedienst des aserbaidschanischen Außenministeriums gegenüber AZERTAC erklärte, sagte Minister Mammadyarov in seiner Rede, dass Aserbaidschan an einer gegenseitig vorteilhaften politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den Mitgliedsländern der Pazifik-Allianz interessiert ist. Er informierte über das Potenzial Aserbaidschans in den Energie- und Verkehrssektoren.

E. Mammadyarov informierte die Teilnehmer der Veranstaltung auch über den Konflikt zwischen Armeniern und Aserbaidschanern um die Region Bergkarabach, der die größte Bedrohung für die regionale Stabilität darstellt. Er sagte: "Leider hat die Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bisher zu keinem Ergebnis in Richtung der Befreiung der armenisch besetzten Gebiete und der Wiederherstellung der territorialen Integrität Aserbaidschans geführt.

Eine friedliche Lösung des Konfliktes und die Befreiung der annektierten Gebiete und die Wiederherstellung der territorialen Integrität Aserbaidschans sind in den entsprechenden Resolutionen und Beschlüssen des UN-Sicherheitsrates, der OSZE und EU verankert, fügte der Minister hinzu.

Aserbaidschan hegt große Hoffnungen darauf, dass die internationale Gemeinschaft geeignete Maßnahmen zum Abzug der armenischen Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans ergreifen wird, sagte der aserbaidschanische Außenminister.

Aserbaidschan ist an der Ausweitung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu wichtigen südamerikanischen Ländern und Mitgliedern der Pazifischen Allianz interessiert, sagte er.

Minister Mammadyarov wies darauf hin, dass Aserbaidschan sich als führendes und wirtschaftlich rasch entwickeltes Land in der Südkaukasus-Region aktiv für die Initiative "Ein Gürtel, eine Straße" einsetzt. Aserbaidschan liegt an der Seidenstraße und investiert viel in die Modernisierung der Infrastruktur, die Sanierung bestehender und neuer Eisenbahnen, Autobahnen, See- und Flughäfen, betonte er.

Aserbaidschan beteiligt sich auch aktiv an der Weiterentwicklung des Nord-Süd-Verkehrskorridors, der den Transit von Waren vom Persischen Golf über den Iran und Russland nach Europa ermöglicht. Ein weiterer von Aserbaidschan vorgeschlagener Korridor ist die internationale Süd-West-Transportroute, deren Ziel es ist, die Türkei und Europa mit Indien, dem Iran und den Golfstaaten zu verbinden. Das Potenzial dieser Handelskorridore ist groß, so Minister Mammadyarov.

Hier sei erwähnt, dass die die Pazifische Allianz im Jahre 2011 von Mexiko, Kolumbien, Peru und Chilegegründet wurde. 59 Länder, darunter führende EU- und nordamerikanische Länder, haben einen Beobachterstatus in der Allianz.

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