KULTUR


Entwicklung des ornithologischen Tourismus nimmt zu

Baku, 31. Januar, AZERTAC

Am Freitag, dem 31. Januar hat im Naturschutzgebiet (Vogelschutzgebiet) Gysyl Agadsch (aserbaidschanisch: Qızılağac eine wissenschaftliche und informative Veranstaltung zum Weltfeuchtgebietstag, die am 2. Februar gefeiert wird, stattgefunden, wie AZERTAC berichtete. An der Veranstaltung nahmen ebenfalls der Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen Aserbaidschans, Mukhtar Babayev, die Vertreter des öffentlichen Vereins für internationalen Dialog für Umweltschutz, World Wildlife Fund (WWF), der Aserbaidschanischen ornithologischen Vereinigung und Öffentlichkeit teil.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Ministeriums für Ökologie und natürliche Ressourcen wurden auf dem wissenschaftlichen Seminar die Entwicklung des ornithologischen Tourismus betreffende Themen erörtert.

Anschließend beobachteten die Seminarteilnehmer im Naturschutzgebiet Gysyl Agadsch die Routen von Zugvögeln und lernten im Park das touristische Informationszentrum kennen.

Seit dem 25. Mai 2001 sind die Buchten Ag-Göl, Gysyl Agadsch als Feuchtgebiete von großer Bedeutung in die Liste der Ramsar-Konvention aufgenommen worden. Aserbaidschan hat heute mehr als 200.000 Hektar Feuchtgebiete, in denen mehr als 100.000 verschiedene Vogelarten überwintern.

Die Vogelbeobachtung ist ein praktisches Teilgebiet der Ornithologie (Vogelforschung), bei der Vögel meistens mit Hilfe eines Fernglases, auf weite Entfernungen auch mit einem Spektiv beobachtet und nach Art, Alter und Geschlecht bestimmt werden. Wird dabei eine Digitalkamera zur Dokumentation benutzt, nennt man dies Digiscoping. Vögel können auch nur anhand ihres Gesanges oder anderer Lautäußerungen bestimmt werden. Eine Bestimmung über die Spuren der Vögel, wie z. B. Nester, Federn und Gewölle, bleibt dagegen meist Fachleuten vorbehalten.

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