WELT


Erdbeben in Armenien sorgt für Panik

Tbilissi, 14. Februar, AZERTAC

Unweit des armenischen Kernkraftwerks Mezamor nahe der Grenze zur Türkei ereignete sich am Sonntagabend um 22.25 Uhr Ortszeit in der Schirak Provinz ein Erdbeben der Stärke 5.3.

Das Erdbeben war auch in den türkischen Grenzprovinzen Kars, Ağrı, Iğdır und Ardahan zu spüren. Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD liegen noch keine Informationen über Schäden oder Opfer vor. Iğdır liegt nur 15 Kilometer von dem Kernkraftwerk Mezamor entfernt. Mezamor gilt als ein recht unsicheres Kernkraftwerk, da es nicht nur technisch veraltet ist, sondern auch in einer stark erdbebengefährdeten Region liegt. 2011 behauptete National Geographic, Mezamor sei heutzutage womöglich das gefährlichste Kernkraftwerk der Welt.

Das Georgia Earth Sciences Institute und das National Seismic Monitoring Center gaben außerdem bekannt, dass sich in Georgia ein Erdbeben der Stärke 6,2 ereignet hat.

Das Beben sorgte für Panik bei den Bewohnern. Es is zu Schäden an Häusern und anderen Gebäuden gekommen. Über Verletzte oder Schäden wurde zunächst nichts bekannt, wie berichtete das georgische Büro von AZERTAC.

Nach Worten von Direktor des Fernsehsenders Ugol + 3 Grachya Papinyan haben die Bewohner der Stadt Alaverdi der Region Lori ihre Häuser aus Angst verlassen. Mehrere Bewohner verbrachten die Nacht in ihren Autos und Garagen.

 

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