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Erste Vizepräsidentin Aserbaidschans Mehriban Aliyeva trifft Frankreichs Premier Edouard Philippe

Paris, 12. März, AZERTAC

Die Erste Vizepräsidentin der Republik Aserbaidschan, Mehriban Aliyeva, hat sich am Dienstag, dem 12. März im Rahmen ihres Besuchs in Frankreich mit dem Premierminister Frankreichs Edouard Philippe zu einem Vieraugengespräch getroffen, wie eine AZERTAC-Korrespondentin mitteilte.

Die Erste Vizepräsidentin von Aserbaidschan Mehriban Aliyeva wurde vom französischen Premierminister Eduard Filip vor dem Hôtel Matignon begrüßt.

Dann ließen sie sich fotografieren.

Anschließend fand ein Treffen von Mehriban Aliyeva mit Edouard Philippe unter vier Augen statt.

Der französische Premierminister sagte beim Gespräch, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den politischen und wirtschaftlichen Bereichen erfolgreich entwickeln. Es bestehen gute Aussichten für eine Zusammenarbeit, fügte Edouard Philippe hinzu. Der Besuch des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev im Juli des vergangenen Jahres in Frankreich und sein Treffen mit Präsident Emanuel Macron haben eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der bilateralen Beziehungen gespielt, sagte er. Der französische Premierminister wies darauf hin, Auch Frau Mehriban Aliyeva leiste einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen. Edouard Philippe stellte fest, dass Aserbaidschan über ein großes wirtschaftliches Potenzial verfügt, und erklärte, dass französische Unternehmen im Öl-und Nichtölsektor von Aserbaidschan tätig sind. Er betonte die Wichtigkeit der Erweiterung der Tätigkeit französischer Unternehmen auf dem aserbaidschanischen Markt.

Die Erste Vizepräsidentin von Aserbaidschan Mehriban Aliyeva sagte ihrerseits, sie sei mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern zufrieden. Sie zeigte sich zuversichtlich, der aktuelle Besuch werde einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit leisten. Mehriban Aliyeva wies darauf hin, dass derzeit 59 französische Unternehmen in Aserbaidschan tätig seien. Sie begrüßte die Geschäftsaktivitäten französischer Unternehmen in Aserbaidschan und ruf sie dazu auf, in Aserbaidschan noch aktiver zu sein. Mehriban Aliyeva sprach die Zusammenarbeit in humanitären, kulturellen und wissenschaftlichen Bereichen an und sagte, man habe in Aserbaidschan großes Interesse für die französische Sprache und Literatur. Das Französisch wird derzeit in mehr als 300 aserbaidschanischen Schulen unterrichtet. Sie fügte hinzu, dass an der Aserbaidschanischen Sprachenuniversität ein Zentrum für französische Sprache und Kultur funktioniert. Darüber hinaus sind an der Bakuer Slawischen Universität von Baku ein französisches Sprachenzentrum, das Bakuer Französische Lyzeum und die Französisch-Aserbaidschanische Universität erfolgreich tätig, sagte Frau Mehriban Aliyeva.

Die Erste Vizepräsidentin sprach zugleich die Position Aserbaidschans des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes an und hob hervor, dass der Status Quo inakzeptabel sei. Sie erinnerte an vier Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen über die Beilegung des Konfliktes und verwies darauf, dass der Konflikt auf der Grundlage dieser Resolutionen und im Rahmen des Völkerrechts, der Souveränität und der territorialen Integrität Aserbaidschans geregelt werden sollte.

Premierminister Edouard Philippe erklärte, dass Frankreich sich weiter für friedliche Verhandlungen engagiere und für eine friedliche Lösung des Konflikts im Rahmen des Völkerrechts sei.

Dem Treffen folgte die Unterzeichnung einer Reihe von Dokumenten zwischen Aserbaidschan und Frankreich in Anwesenheit der Ersten Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva und des Premierministers Edouard Philippe.

Das Übereinkommen über die Rekonstruktion der Eisenbahnlinie Sumgayit-Yalama des Nord-Süd-Verkehrskorridors im Rahmen des Programms für die Entwicklung des Eisenbahnsektors Aserbaidschans zwischen der Republik Aserbaidschan und der französischen Entwicklungsagentur wurde von dem Minister der Finanzen Aserbaidschans Samir Scharifov und dem Staatssekretär für Europa und auswärtige Angelegenheiten im französischen Ministerium Jean-Baptiste Lemoyne unterzeichnet.

Das strategische Kooperationsabkommen zwischen der Zentralbank von Aserbaidschan und der Bank Rotchild & Co. wurde von Elman Rustamov, dem Präsidenten der Zentralbank und Arielle Malard de Rotchild, dem Geschäftsführer der Bank Rotchild & Cie unterschrieben.

Der Forschungsvertrag über die Bildung eines Zentrums für Operationsüberwachung und der Vertrag über die Realisierung des Signalisierungs- und Telekommunikationssystems des Depots "Chodschasän" wurden von Zaur Husseynov, dem Präsidenten der Bakuer U-Bahn und Raphaël Eskinazi, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens “Thales International” signiert.

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