WIRTSCHAFT


Erster Güterzug, der auf der Strecke Baku-Tiflis-Kars fährt, in Mersin angekommen

Baku, 4. November, AZERTAC

Der erste Güterzug, der auf der neuen Eisenbahnstrecke Baku-Tiflis-Kars (BTK) verkehrt, ist am 4. November in der türkischen Stadt Mersin angekommen, wie die Nachrichtenagentur AZERTAC unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Anadolu“ berichtet.

Anlässlich der Ankunft des ersten Güterzugs in Mersin fand eine Zeremonie statt. Der Generaldirektor der Türkischen Eisenbahn (TCDD), Veysi Kurt, nahm ebenfalls an der Zeremonie teil. Der Zug bestehend aus 30 Containern, an Bord über 600 Tonnen Getreide legte die 1258 Kilometer lange Strecke in 30 Stunden zurück, teilte er mit. Die BTK ist der kürzere Schienenweg zwischen Asien und Europa und hat eine strategische Bedeutung für die gesamte Region, fügte er hinzu.

Der Zug legte die 4200 Kilometer lange Strecke zwischen Kasachstan und der Türkei zurück und kam sicher und problemlos in der türkischen Stadt Mersin an, so Veysi Kurt.

Die Tranportdauer für den Weg zwischen China und Europa kann durch die neue Strecke von im Schnitt über einem Monat auf etwa die zwei Wochen verkürzt werde.

Die Seidenstraße auf der Schiene eröffnete sich zeremoniell am 30. Oktober.

Die neue Strecke zwischen der Türkei, Georgien und Aserbaidschan soll den Gütertransport beschleunigen und die Routen ändern.

Die 846 Kilometer lange Strecke zwischen der Türkei, Georgien und Aserbaidschan verbindet Europa mit Asien und ist Teil des Projekts zur Wiederherstellung der Seidenstraße auf dem Schienenweg. Sie kostete rund vier Milliarden Dollar.

Die ersten Passagierzüge sollen im nächsten Jahr rollen. Bis 2034 soll die Kapazität auf drei Millionen Passagiere und 17 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr gesteigert werden. Die drei beteiligten Länder hoffen, auch neue Touristen anzulocken – und damit weiteres Geld in ihre Wirtschaft zu spülen.

Andere Länder wie Kasachstan, Pakistan, China oder Indien haben schon Interesse signalisiert, in das Projekt miteinzusteigen. Die Betreiber hoffen, dass sich mit der neuen Strecke die Routen für den Frachttransport verlagern.

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