ERINNERN UND GEDENKEN


Es sind 30 Jahre her, seit Völkermord von Chodschali verübt worden ist

Baku, 26. Februar, AZERTAC

Es sind 30 Jahre her, seit der Völkermord von Chodschali verübt worden ist.

Die Chodschaliner Tragödie ist eine der blutigsten Völkermorde der Weltgeschichte.

In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 begann es mit armenischen Angriffen rund um die Stadt aus vier Richtungen mit Eröffnung schwerer Artillerie-und Raketenbeschüsse. Als Folge wurde Chodschali mit direkter Teilnahme von Einheiten und Militärs des zu jener Zeit in Khankendi der Region Berg-Karabach der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366. Motorschützenregiments besetzt.

Beim Sturm auf Chodschali wurden Kinder, Frauen, Ältere, Kranke mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106–Frauen, 63 -Kinder, 70 –Ältere, 100 weitere Einwohner verletzt. 8 Familien wurden völlig liquidiert. 5379 Einwohner der Stadt wurden deportiert und 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen. Von 150 dieser Gefangenen (darunter: 68 Frauen und 26 Kinder) fehlt bis heute jede Spur. 25 Kinder haben beide Eltern verloren, 130 Kinder haben ein Elternteil verloren, 487 friedliche Bewohner dieser Stadt sind verschiedenen Grades behindert, darunter 76 Kinder sind schwer verwundet.

Bei solchen Handlungen, die im Zuge der amenischen Aggression und Okkupationspolitik gegen Aserbaidschan in Chodschali begangen wurden, handelt es sich in Übereinstimmung mit internationalem Strafrecht um ein internationales Verbrechen.

Im Beschluss vom 22. April 2010 des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird das in Chodschali begangene Verbrechen als Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewertet.

Nationale Legislativen von mehreren Ländern sowie die Organisation für Islamische Zusammenarbeit haben zahlreiche Beschlüsse über die scharfe Verurteilung des Massakers an Zivilisten in Chodschali und die Anerkennung der Chodschali-Tragödie als ein Genozidakt und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gefasst.

Es verfließen 30 Jahre, seit dieses blutige Kriegsverbrechen begangen ist. Jedoch ist das aserbaidschanische Volk fest überzeugt, dass Täter dieses Genozids früher oder später vor internationalem Gericht gestellt werden.

Aserbaidschan priorisiert in seiner Außenpolitik die Entlarvung der Urheber des Völkermords von Chodschali. Es werden kontinuierlich Schritte unternommen, um die Wahrheiten über dieses Genozid an die Welt zu vermitteln. Darüber hinaus führt man eine harte Arbeit, dass der Völkermord von Chodschali objektiv bewertet und weltweit als Genozid anerkannt wird.

 

 

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