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FAO-Direktor Graziano Da Silva: 244 Millionen Flüchtlinge weltweit

Baku, 17. Oktober, AZERTAC

Der Generaldirektor des Welternährungsorganisation Jose Graziano Da Silva sagte in seiner Rede bei der Sitzung “Verändere die Zukunft der Flüchtlinge”, tagtäglich müssten immer mehr Menschen ihre Häuser verlassen, da sie keine andere Wahl mehr hätten.

Hauptursache für die Flucht sei Hungersnot, Gewalt, Angst und Integrationsprobleme. Gegenwärtig würden sich weltweit 244 Millionen Flüchtlinge aufhalten und das bedeute ein Anstieg von 40 Prozent seit 2000.

Außerdem sagte Da Silva 740 Millionen Menschen hätten innerhalb der eigenen Landesgrenzen ihren Wohnsitz gewechselt. Die Zahl der unter Hungersnot leidenden Menschen sei innerhalb eines Jahres um 38 Millionen gestiegen und habe eine Zahl von 815 Millionen erreicht.

Da Silva machte darauf aufmerksam, dass der massive Menschenstrom humanitäre Hilfen und Lösungen erschwere.

Viele Faktoren würden Menschen dazu bringen zu flüchten, aber diese könnten mit Investitionen in die ländliche Entwicklung, eine gute ländliche Beschäftigung und die Gewährleistung eines sozialen Sicherheitsnetzwerks gestoppt werden. Damit könne zugleich auch der „Null Hunger“-Vorsatz, der ein nachhaltiges Fortschrittsziel für 2030 sei, ein Beitrag geleistet werden.

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