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FIA- Rennleiter weist Sebastian Vettels Kritik an Neuasphaltierung der Strecke in Sotschi zurück

Baku, 3. Oktober, AZERTAC

Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting hat Sebastian Vettels Kritik an der Neuasphaltierung der Strecke in Sotschi zurückgewiesen. Dass die Bahn im Bereich der Startboxen nur auf Höhe der Positionen eins, zwei und drei ausgebessert wurde, hält er nicht für Wettbewerbsverzerrung.

"Es gab keine Kontroverse", so Whiting, "es war nur deshalb Thema, weil es einem sofort ins Auge gestochen ist."

Schließlich war der neue Asphalt viel dunkler als der alte, was sich aus allen Kamerapositionen erkennen ließ. Mehr Bodenhaftung hätte er allerdings nicht geboten: "Es gab keine Beweise dafür, dass das Gripniveau ein anderes gewesen wäre", erklärt Whiting.

"Als es einmal kurz geregnet hatte, bemerkten wir, dass der neue Belag etwas langsamer abtrocknete - das war's aber auch schon."

Dennoch will die FIA mit Fahrern und Teams darüber sprechen, ob der frische Asphalt nicht doch Einfluss nahm. Whiting versteht auch die Sotschi-Verantwortlichen, die wirtschaftlich handelten: "Wenn in diesem Bereich eine Ausbesserung nötig war, wäre es zu viel verlangt, auf 250 Metern neuen Asphalt legen zu lassen, wenn es eigentlich nur 15 Meter braucht. Auch das ist unüblich."

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