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FIFA-Präsident lädt eingeschlossene Jugendfußball-Mannschaft zum WM-Finale nach Moskau ein

Baku, 6. Juli, AZERTAC

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die weiterhin in einer Höhle in Thailand gefangene Jugendfußball-Mannschaft zum WM-Finale nach Moskau eingeladen.

"Wenn, was wir alle hoffen, die Spieler in den kommenden Tagen wieder mit ihren Familien vereint sind und ihre Gesundheit das Reisen zulässt, würde die FIFA sich freuen, sie beim Finale der Weltmeisterschaft 2018 als ihre Gäste zu begrüßen", schrieb Infantino in einem Brief an den thailändischen Fußball-Verband.

Die zwölf Fußballer zwischen 11 und 16 Jahren sowie ihr Trainer sind seit fast zwei Wochen in einer Höhle im Norden des Landes eingesperrt. Am Montag waren sie nach neuntägiger Suche lebend in der kilometerlangen Tham-Luang-Höhle von britischen Tauchern entdeckt worden. Sie wurden mit Lebensmitteln versorgt und medizinisch betreut.

"Ich hoffe aufrichtig, dass sie uns beim Finale begleiten können, was zweifellos ein wunderbarer Moment der Gemeinschaft und Feier wird", schrieb Infantino. Das Endspiel findet am 15. Juli im Luschniki-Stadion in Moskau statt. Zuletzt hatten mehrere Stars aus der Fußball-Szene, darunter Liverpools Teammanager Jürgen Klopp und Brasiliens Ex-Weltmeister Ronaldo, ihre Anteilnahme am Höhlen-Drama ausgedrückt.

Begrenztes Zeitfenster für Rettung - Die endgültige Rettung des Fußballteams ist aber kompliziert, da viele Kammern der Höhle überflutet sind. Zudem sei das Zeitfenster "begrenzt", sagte der Kommandeur der thailändischen Militäreinheit Navy Seal, Apakorn Yookongkaew, am Freitag. Er räumte damit offiziell ein, dass die Jungen nicht das Ende der Monsunzeit abwarten können.

Am Freitag war bei der Rettungsaktion ein Helfer ums Leben gekommen. Der Ex-Soldat der thailändischen Militäreinheit Navy Seal sei ertrunken, als er als freiwilliger Helfer im Einsatz gewesen sei, sagte der Vize-Gouverneur der Region Chiang Rai, Passakorn Boonyaluck. Der Mann wollte Sauerstoff in die Höhle bringen, auf dem Rückweg aus der Höhle habe er selbst nicht mehr genug Sauerstoff gehabt.

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