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Fernando Alonso sieht sich nicht mehr lange in der Formel 1

Baku, 23. Juni, AZERTAC

Weiterhin ist die Zukunft von Fernando Alonso in der Formel 1 unklar. Nachdem McLaren von WM-Titeln weiter entfernt ist denn je, mehren sich Gerüchte um einen Wechsel des zweimaligen Weltmeisters in die IndyCar-Serie, wo er topvorbereitet Jagd auf den letzten Teil der "Triple Crown" des Motorsports machen könnte. Schon in diesem Jahr hat er sich als Toyota-Werkspilot in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ein zweites Standbein verschafft und prompt die 24 Stunden von Le Mans gewonnen.

Doch über seine Zukunft äußert der Spanier nur wenig Konkretes. Zumindest gibt er jetzt einen Anhaltspunkt, als er auf die neuen 18-Zoll-Reifen angesprochen wird, die mit der Formel-1-Regelnovelle 2021 kommen sollen: "Das ist keine große Sache für mich, denn 2021 werde ich nicht mehr hier sein." Das bedeutet selbst im günstigsten Falle noch maximal zwei weitere Jahre Formel 1 für den bald 37-Jährigen.

Auch findet Alonso, dass die Formel 1 mit den Niederquerschnittsreifen ein unnötiges Fass aufmacht. "Für mich wäre es viel wichtiger, Probleme wie am Samstagvormittag zu lösen", spricht er auf das verregnete dritte Freie Training an, in dem es kaum Fahrbetrieb gab. "Wir haben 50.000 Zuschauer auf den Tribünen und Millionen vor den Fernsehgeräten, die nichts zu sehen bekommen, weil wir keine Extrareifen für das dritte Training haben."

Er beklagt damit die zu geringe Zuteilung von Regenreifen in der Formel 1. Auch 2018 gilt, dass die Teams vier Sätze Intermediates und drei Sätze Starkregenreifen für ein Grand-Prix-Wochenende zur Verfügung gestellt bekommen. "Mit diesen Reifen muss man durch Qualifying und Rennen kommen. Und für den Fall, dass es nass wird, spart man sich die Reifen auf. Wir müssen ein paar andere Dinge in den Griff bekommen, bevor wir uns um zukünftige Regeln kümmern."

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