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Ferrari-Pilot übt Selbstkritik: "Ich schalte alles aus"

Baku, 27. April, AZERTAC

In der engen Altstadtpassage von Baku crashte Charles Leclerc im Qualifying - In den drei Freien Trainings zum Grand Prix von Aserbaidschan in Baku war Ferrari-Pilot Charles Leclerc jeweils der Schnellste gewesen, wobei im Auftakttraining nur zwei Piloten überhaupt eine Zeit gesetzt hatten.

Mit seinen Bestzeiten im FT2 und FT3 machte sich der Monegasse zum ernsthaften Anwärter auf die Pole-Position. Im Qualifying aber patzte er.

Im zweiten Quali-Segment (Q2) stopfte Leclerc seinen Ferrari eingangs der engen Altstadtpassage (Kurve 8) in die Streckenbegrenzung. Nachdem er zunächst links angeschlagen hatte, wurde das Auto auf die andere Seite der Strecke und dort in die TecPro-Barriere geschleudert.

"Ich bin dumm. Ich bin dumm. Ich schalte alles aus", so Leclercs erste Reaktion via Ferrari-Boxenfunk, der live im TV übertragen wurde. Nachdem er zu Fuß in der Box angekommen war, musste Leclerc von einem Ingenieur getröstet werden.

Leclercs Teamkollege Sebastian Vettel hatte kurz zuvor an dieser Stelle großes Glück, nicht seinerseits abzufliegen. In Q1 aber war genau an dieser Stelle schon Williams-Pilot Robert Kubica gecrasht. Dessen Teamkollege George Russell hatte sofort eine mögliche Erklärung parat: "An dieser Stelle blendet die Sonne stark, sodass man den Einlenkpunkt nicht genau sehen kann", so Russell.

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