GESELLSCHAFT


Führer von Religionsgemeinschaften in Aserbaidschan geben eine gemeinsame Erklärung zur Zerstörung religiöser Denkmäler in Karabach ab

Baku, 24. November, AZERTAC

Die Führer der Religionsgemeinschaften in Aserbaidschan haben eine gemeinsame Erklärung zur Zerstörung und Beschädigung religiöser Denkmäler durch armenische Vandalen in der Region Karabach ab, wie der Pressedienst der Verwaltung der Muslime im Kaukasus gegenüber AZERTAC erklärte.

In der Erklärung heißt es, dass von den in Karabach vorhandenen 67 Moscheen 63 zerstört und 3 weitere Moscheen schwer beschädigt wurden.

Die Führer der Religionsgemeinschaften machen in ihrem Statement darauf hin, dass Armenien seit vielen Jahren eine Aggressionspolitik gegen das Kulturerbe und religiöse Denkmäler ihres Landes verfolgt. Armeniens Politik beruht auf Mono-Ethnizität und dient dazu, in den besetzten Gebieten nur armenische Spuren zu hinterlassen.

Im Gegensatz zu Armenien leben in Aserbaidschan, der Hauptstadt Baku sowie in verschiedenen Regionen Tausende Bürger armenischer Abstammung in Frieden. Die armenische Kirche und ihre Bibliothek im Zentrum von Baku werden vom Staat renoviert und geschützt.

In den besetzten Gebieten Aserbaidschans wurden Moscheen, Tempel und Friedhöfe, historische Denkmäler, Museen, Bibliotheken zerstört und geplündert, kaukasische albanische christliche Tempel und russisch-orthodoxe Kirchen wurden gregorianisiert. In den Moscheen wurden Tiere gehalten.

Diese Handlungen Armeniens, die gegen die Zerstörung und Fälschung religiöser Denkmäler und des Kulturerbes des multinationalen und multikonfessionellen aserbaidschanischen Volkes gerichtet sind, sind eine Aggression gegen die gesamte menschliche Kultur und das Welterbe sowie ein grober Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, einschließlich der Genfer Konventionen, hieß es weiter.

Die aserbaidschanische Regierung hält an multikulturellen Traditionen fest und betrachtet den Schutz kultureller und spiritueller Werte als Priorität und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Restaurierung historischer Denkmäler, Moscheen und Kirchen nicht nur im Land, sondern sondern auch in verschiedenen Teilen der Welt, sowie im Vatikan, in Frankreich, Bulgarien und Serbien.

Gegenwärtig führt Armenien in religiösen Fragen eine falsche Propaganda gegen Aserbaidschan durch und verbreitet falsche Angaben durch angebliche Zerstörung religiöser und kultureller Denkmäler in unseren befreiten Gebieten durch Aserbaidschan, hoben Führer religiöser Konfessionen in Aserbaidschan hervor.

Der Präsident von Aserbaidschan hat in seinen Ansprachen und Interviews wiederholt erklärt, dass alle religiösen und kulturellen Denkmäler und Gotteshäuser auch in den befreiten Gebieten wie in anderen Teilen Aserbaidschans wiederhergestellt werden. Als Führer der christlich-orthodoxen, katholischen, albanisch-udischen christlichen und aschkenasischen Religionsgemeinschaften, der Geminden von Bergjuden und europäischen Juden und anderer Konfessionen, die seit Jahrhunderten in Aserbaidschan in Ruhe und Frieden gelebt haben und ihre religiösen Ritualien frei durchführen, unterstützen diese friedliche Politik Aserbaidschans. Wir segnen seine Wiederaufbauarbeiten.

Wir, die Führer der Religionsgemeinschaften in Aserbaidschan–der Vorsitzende der Verwaltung der Muslime im Kaukasus Scheich-ul-Islam Allahschukür Paschazade, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche und Eparchie für Baku und Kaspi-Anrainer Alexander, der Vorsitzende der Religionsgemeinschaft von Bergjuden in Aserbaidschan Milich Yevdayev, der Leiter der Europäischen Jüdischen Gemeinschaft in Baku Alexander Sharovsk, der Oberrabbiner der aschkenasischen Juden Aserbaidschans Shneor Segal, der Vorsitzende der albanisch-udischen christlichen Gemeinde Robert Mobili appellieren an die Staats- und Regierungschefs, die Leiter internationaler Organisationen, die religiösen Führer und an die Weltgemeinschaft, die Schaffung von Frieden, Ruhe und Koexistenz in unserem Land und in der Region, in der wir leben, zu unterstützen, hieß es.

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