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Für Hamilton war 2019 ein gutes Jahr

Baku, 9. Dezember, AZERTAC

Lewis Hamilton hat bei der Weltmeister-Pressekonferenz am Freitag in Paris, kurz vor der abschließenden FIA-Gala, vieles wiederholt, was er davor schon gesagt hatte. Aber zwei ziemlich explosive Nadelstiche konnte er sich nicht verkneifen.

Zuerst verriet er, dass Max Verstappen (rein theoretisch könnte er auch Fernando Alonso gemeint haben) seinen Mercedes-Teamchef Toto Wolff angerufen hat, weil er ein Cockpit für 2021 möchte. Und dann waren auch noch die 2019 heiß diskutierten Ferrari-Motoren ein Thema.

Die Rennen seien besser gewesen als die Qualifyings, erzählte Hamilton - nur um einen gezielten Nadelstich in Richtung Maranello zu setzen: "Wir haben die Ferraris oft gesplittet, obwohl sie ganz plötzlich 30 PS mehr hatten als alle anderen. Aber Jean kann dazu sicher Fragen beantworten."

Hamilton meinte damit FIA-Präsident Jean Todt, der im Laufe der Weltmeister-PK zu ihm auf die Bühne gebeten wurde. Dass Ferrari beim Motor getrickst haben soll, ist eine der Storys der Formel-1-Saison 2019. Den Italiener konnte aber kein Betrug konkret nachgewiesen werden.

Dass der 34-Jährige so offen gegen Ferrari stichelt, kommt für Beobachter überraschend. Ferrari-Präsident John Elkann, mit dem sich Hamilton 2019 zweimal getroffen hat, werden solche Aussagen sicher nicht gefallen.

Für Hamilton war 2019 ungeachtet dessen "ein gutes Jahr. Ich würde sogar sagen: das beste Jahr meiner ganzen Karriere." Der Kampf gegen Ferrari sei "intensiv" gewesen. "Aber dass dieses Jahr noch ein drittes Team mitgekämpft hat, hat es für uns noch herausfordernder gemacht."

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