BLUTIGES GEDENKEN


Gedenkaufmarsch zum 100. Jahrestag des Völkermords von Guba VIDEO

Guba, 31. März, AZERTAC 

Heute ist der 100. Jahrestag des Völkermords an Aserbaidschanern. Jedes Jahr begeht das aserbaidschanische Volk den 31. März als Tag des Völkermords an Aserbaidschanern und ehrt das Gedenken von Opfern dieser blutigen und tragischen Märzereignisse.

Wie ein AZERTAC-Regionalkorrespondent berichtet, besuchen Tausende von Mitbürgerinnen und Mitbürger aus fast allen Regionen des Landes die Gedenkstätte für die Opfer des Völkermords von Guba und das Massengrab im benachbarten Areal. Unter den Besuchern finden sich auch Staats- und Regierungsvertreter, Leiter von Religionsgemeinschaften, darunter auch Abgeordneten, Vertreter des in Aserbaidschan akkreditierten diplomatischen Korps, Chefs von Komitees und Unternehmen.

Zuerst legte man frische Blumensträuße am Denkmal von Nationlleader Heydar Aliyev nieder.

Dann begann eine Gedenkdemo zum 100. Jahrestag des Völkermords an Aserbaidschanern im Jahr 1918. Friedliche Demonstranten riefen Slogans “Sollen armenische Vandalen bestraft werden", "100. Jahrestag des armenischen Terrors!", "Wir haben den Völkermord vom 1918 nicht vergessen!" und "Gerechtigkeit für Chodschali.

Die in den vergangenen zwei Jahrhunderten von armenischen Nationalisten gegen das aserbaidschanische Volk zielgerichtet verfolgte ethnische Säuberungs-, Genozid,- und Annexionspolitik ist äußerst schmerzhafte Etappen der Geschichte Aserbaidschans voller Tragödien und blutiger Ereignisse.

Das Massengrab des Völkermords von Guba wurde am 1. April 2007 bei den Bauarbeiten gefunden. Im Jahr 2009 wurde von Kabinett der Minister erlassen, um auf dem Territorium, wo das Massengrab entdeckt worden war, eine monumentale Gedenkstätte zu errichten. Ab Juli 2007 begann das Institut für Archäologie und Ethnographie der Aserbaidschanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften im Massengrab archäologische Ausgrabungen durchzuführen. Bei den Untersuchungen wurde es festgestellt, dass dieses Massengrab eng mit dem von Armeniern im Jahre 1918 an lokaler Zivilbevölkerung verübten Genozid in Zusammenhang steht.

Das entdeckte Massengrab hat eine Fläche von 514 Quadratmeter. Hier werden nur in einer Fläche von 494 Quadratmetern die Forschungsarbeiten durchgeführt, weitere 20 Quadratmeter sind für eine internationale Forschung vorgesehen. Während der Ausgrabungen wurden im Massengrab etwa 400 Überresten von menschlichen Körpern in verschiedenen Altersgruppen freigelegt.

Beim Völkermord an Aserbaidschanern im Jahre 1918 wurde in den ersten fünf Monaten des Jahres 1918 allein in der Guba Region mehr als 16 Tausend unschuldige Aserbaidschaner brutal getötet. Darüber hinaus wurden 167 Dörfer ausgeplündert, von denen 35 nicht mehr existieren.

Es stellte sich heraus, dass beim Massaker auch zahlreiche Juden, Lezginer und Vertreter von anderen ethnischen Gruppen getötet wurden.

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