GESELLSCHAFT


Gemeinsame Erklärung der religiösen Führer Aserbaidschans

Baku, 11. Oktober, AZERTAC

Am 11. Oktober 2019 haben die führenden Repräsentanten verschiedener Religionen und Glaubensgemeinschaften in Aserbaidschan eine gemeinsame Erklärung zum Versuch Armeniens, die zerstörende Politik in Bezug auf die Govhar Agha-Moschee in Schuscha, Aserbaidschan, zu vertuschen, abgegeben. AZERTAC legt diese Erklärung vor.

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Im Namen eines Gottes für alle!

Das Aggressorland Armenien führt seine Annexionspolitik fort, verstößt weiterhin gegen die Grundsätze und Normen des Völkerrechts sowie gegen die über den Schutz des geistigen Erbes und religiöser Denkmäler verabschiedeten Konventionen und andere Dokumente.

In ihrer Gemeinsamen Erklärung machen die religiösen Führer Aserbaidschans darauf aufmerksam, dass die berühmte Govhar Agha-Freitagsmoschee in der besetzten aserbaidschanischen Stadt Schuscha - ein religiöses Baudenkmal, das im Jahre 1883 vom bekannten aserbaidschanischen Architekten Karbalai Karbalai Safichan Karabachi zu Ehren der Tochter des Khans von Karabach Ibrahim Khalil errichtet wurde, von Armenien mit Absicht und gezielt zerstört wird.

Armenien zerstört das kulturelle, historische und religiöse Erbe unseres Volkes in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten und bereitet sich auf die "Wiedereröffnung" der Govhar Agha-Moschee in Schuscha nach einer “Renovierung“ vor, die einen provozierenden Charakter trägt. Nach der "Renovierung" der Moschee versucht Armenien, die Weltgemeinschaft zu täuschen und sich als ein Land zu präsentieren, das historische Denkmäler pflegt. Dies ist ein weiteres Beispiel für illegale und heuchlerische Handlungen Armeniens und seines kriminellen Regimes in unseren besetzten Gebieten. Wie bedauern sehr, dass das Besatzungsregime Berichten zufolge diese Arbeiten gemeinsam mit dem Bauunternehmen “Partan Saman Jahan“ aus dem Iran, einem benachbarten muslimischen Land ausführt.

Die aggressiven Armenier, die Moscheen, Friedhöfe und andere Tempel in den besetzten Gebieten Aserbaidschans zerstören, verändern jetzt die historische Ansicht der Moschee unter dem Deckmantel des falschen Humanismus, verfälschen ihre ethnische Zugehörigkeit und versuchen damit, das kulturelle Erbe der Aserbaidschaner in den besetzten Gebieten zu vernichten und vom Antlitz der Erde auszulöschen. Zweifellos wird es nach der "Renovierung" der Moschee gefälschte Änderungen wie in alten albanischen Kirchen und anderen Tempeln geben.

Wir, die führenden Repräsentanten verschiedener Religionen und Glaubensgemeinschaften in Aserbaidschan verurteilen nachdrücklich diese Kampagne für diese Denkmalpflege im Gänsefüßchen in Schuscha und sehen all diese Handlungen der Armenier, die gegen die Zerstörung der religiösen und kulturellen Denkmäler Aserbaidschans in den besetzten Gebieten, die Verfälschung der Geschichte gerichtet sind, als einen Verstoß gegen internationale Konventionen an. Die armenische Seite zeigt damit, dass sie auch diesmal den Verhandlungsprozess für eine friedliche Beilegung des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach vermeidet und auf ihre heuchlerischen Handlungen nicht verzichtet, die dem Geist der auf der Ebene der religiösen Führer unterzeichneten Gemeinsamen Erklärungen widersprechen.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Stellung zu diesem Vandalismus der armenischen Seite gegen die Govhar Agha-Moschee und die historischen und religiösen Denkmäler in all unseren armenisch besetzten Gebieten zu nehmen, mit Berufung auf die Haager Konvention zum Schutz des Kulturerbes, die Bestimmungen des Übereinkommens zum Schutz des Naturerbes (1972) und des Europäischen Übereinkommens zum Schutz des archäologischen Erbes (1992) im Falle eines bewaffneten Konflikts solche Fälle auf das Schärfste zu verurteilen und erforderliche Maßnahmen zu treffen.

Scheich-ul-Islam Allahschukür Paschazade,

Vorsitzender der Verwaltung der Muslime im Kaukasus

Alexander,

Erzbischof von Baku und Aserbaidschan Alexander

Milich Yevdayev,

Vorsitzender der religiösen Gemeinschaft von Bergjuden von Baku

Robert Mobili,

Vorsitzender der albanisch-udischen christlichen Gemeinschaft in Aserbaidschan

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