WELT


Gemeinsame Erklärung zum geplanten Unabhängigkeitsreferendum in der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung

Baku, 21. September, AZERTAC

Die für den 25. September geplante Volksabstimmung in der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung dem Kampf gegen die Terrororganisation DAESH einen großen Schaden zufügen.

Das erklärten die Außenminister der Türkei, Irans und Iraks nach einem Dreiertreffen am Rande der 72. Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die Außenminister waren zusammengekommen, um die geplante Volksabstimmung in der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung zu erörtern.

In einer gemeinsamen Erklärung im Anschluss des Treffens wurde darauf hingewiesen, dass ein Teil des Iraks immer noch von der Terrororganisation DAESH kontrolliert wird.

Im Irak müsse vorrangig Sicherheit und Ruhe geschaffen werden. Die umstrittene Volksabstimmung werde sowohl der Operation gegen DAESH schaden als auch die Kurden in der Region in eine schwierige Lage versetzen.

Eine Lösung könne durch einen starken Dialog zwischen Erbil und Bagdad herbeigeführt werden. Die Türkei und der Iran würden einen entsprechenden Schritt unterstützen, heißt es weiter in der Erklärung.

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