KULTUR


Guba- Vorbild für Toleranz

Baku, 10. Februar, AZERTAC

Guba gilt als eine der schönsten Regionen Aserbaidschans mit ihren hohen Bergen, dichten Wäldern, alten Monumenten und endlich mit ihrer ethnischen Vielfalt. Die Geschichte von Guba geht auf das Mittelalter zurück. Über jene Region wird in alten albanischen und arabischen Quellen, den Werken des französischen Schriftstellers Alexander Duma und berühmten Reisenden Thor Heyerdahl berichtet.

Guba ist ein Vorbild für die Toleranz Aserbaidschans. Die Vertreter von völkischen Minderheiten leben hier in einer friedlichen Ko-Existenz. Neben Aserbaidschanern haben hier Tataren, Lezginer, Russen, Juden und Vertreter anderer nationaler Minderheiten ihre eigenen Bräuche und Traditionen erhalten.

Die bekannte jüdische rote Siedlung “Girmizi Gasaba” in Guba liegt am Rande der Stadt, am Ufer des Gudyaltschay. Dieses Gebiet, wo die Bergjuden sich angesiedelt haben, ist ein interessanter Ort für ausländische und inländische Touristen. “Girmizi Gasaba” wurde unter der Schirmherrschaft von Fatali Khan im achtzehnten Jahrhundert angelegt. Diese Siedlung, die damals auch als eine jüdische Sloboda berühmt war, heißt seit 1926 “Girmizi Gasaba”. Von der Stammbevölkerung der Region wird sie auch als "Rotes Dorf" bezeichnet. Die Siedlung gilt als von Bergjuden weltweit am dichtesten besiedelte Gegend.

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