WELT


Handel und Konsum von Wildtieren in China verboten

Neues Gesetz tritt am 1. Mai in Kraft

Baku, 4. April, AZERTAC

Shenzhen ist die erste Metropole Chinas, die den Verkauf und Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch künftig verbietet.

"Hunde und Katzen als Haustiere haben eine viel engere Beziehung zum Menschen aufgebaut als alle anderen Tiere", erklärt die Stadtverwaltung in einer Anordnung. "Dieses Verbot entspricht auch der Forderung und dem Geist der menschlichen Zivilisation."

Das neue Gesetz tritt am 1. Mai in Kraft. Auch der Verzehr von Fröschen, Schlangen und Schildkröten soll dann verboten sein. Allerdings droht bei Verstoß nur eine geringe Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 19 Euro.

Trotz internationaler Kritik werden in einigen Regionen des Landes immer noch Haustiere gegessen. Chinas Regierung hatte bereits Ende Februar den Handel und Konsum von Wildtieren verboten.

Der Ursprung des Corona-Virus wird in einem Tiermarkt in der Millionenmetropole Wuhan vermutet, auf dem auch Wildtiere verkauft worden sein sollen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Virus von Tieren auf den Menschen übertragen wurde.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn durch drücken der Tasten ctrl+enter und senden Sie ihn uns

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind