POLITIK


Hikmat Hajiyev: Armenien stört mit allen Mitteln Dialog zwischen armenischen und aserbaidschanischen Gemeinden Berg-Karabachs

Baku, 13. Oktober, AZERTAC

Armenien versucht, die Aufnahme der Kontakte zwischen den armenischen und aserbaidschanischen Gemeinden von Berg-Karabach mit allen Mitteln zu stören.

Die armenische Führung bringt Behauptungen vor, gibt verschiedene Erklärungen ab, die das wahre Wesen des armenisch-aserbaidschanischen Bergkarabach-Konflikts verzerren. Sie passen sich der Wirklichkeit nicht an. Insbesondere Versuche der armenischen Führung, den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt mit den Menschenrechten zu verbinden und ihre Behauptungen über angebliche Forderung Aserbaidschans auf Gebiete ohne armenische Bevölkerung, sind inakzeptabel und unbegründet.

Das sagte der stellvertretende Leiter der Abteilung für Außenpolitik des Präsidialamtes der Republik Aserbaidschan, Hikmat Hajiyev, in seinem Interview mit Journalisten.

In der Tat hat Armenien die Staatsgebiete Aserbaidschans besetzt, sagte er. Hikmat Hajiyev wies darauf hin, dass Armenien als Teil der Aggression gegen Aserbaidschan zahlreiche Kriegsverbrechen und verbrecherische Handlungen gegen die Menschlichkeit begangen hat. Das bedeutet eine grobe Verletzung des humanitären Völkerrechts, sagte er.

Darüber hinaus betrieb Armenien eine blutige ethnische Säuberungspolitik gegen die aserbaidschanische Gemeinde von Berg-Karabach, einschließlich der Bewohner von umliegenden Gebieten und verfolgte damit ein Ziel, diese Gebiete ohne aserbaidschanische Bevölkerung illegal zu annektieren.

Während Armenien die wichtigsten Rechte von mehr als einer Million aserbaidschanischen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen grob verletzt hat, passt seine Rede über die Menschenrechte nicht in einen politischen, rechtlichen und moralischen Rahmen, sagte H.Hajiyev.

Der Vertreter der Präsidialverwaltung sagte, dass die armenische Seite sogar die Existenz der aserbaidschanischen Gemeinde Berg-Karabachs leugnet und die aserbaidschanischen und armenischen Gemeinden bei der Aufnahme der Kontakte stört. Wir möchten die armenische Seite daran erinnern, dass in allen internationalen Dokumente über die Menschenrechte eindeutig verankert sind, dass die Verletzung der Menschenrechte absolut inakzeptabel ist, und dies kein richtiger Ansatz ist, sagte H.Hajiyev.

Armenien sollte verstehen, dass militärische Aggression und blutige ethnische Säuberung eine massive und grobe Verletzung der Menschenrechte sind niemals als legitim akzeptiert werden kann. Daher erkennt und unterstützt die internationale Gemeinschaft einstimmig die territoriale Integrität und Souveränität Aserbaidschans innerhalb der international anerkannten Grenzen an, sagte er.

Im Gegensatz zu Armenien, das ein mono-ethnischer Staat ist, ist Aserbaidschan ein Staat mit einer multikulturellen und inklusiven Gesellschaft. In Aserbaidschan leben verschiedene ethnische und religiöse Gemeinschaften seit Jahrhunderten in einer friedlichen Atmosphäre zusammen. Heute werden diese Traditionen dank der Regierungspolitik weiter gestärkt, sagte er.

Die armenische Seite sollte auf ihre destruktive Haltung verzichten, konstruktive Schritte zur Beilegung des Konflikts unternehmen. Die Anforderungen der einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates über die Rückkehr der aserbaidschanischen Binnenvertriebenen in ihre ständigen Wohnorte und den Abzug der armenischen Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans sollten erfüllt werden. Die territoriale Integrität und die Souveränität Aserbaidschans sollten wiederhergestellt werden. Nur in diesem Fall kann es Möglichkeiten für ein friedliches Zusammenleben der armenischen und aserbaidschanischen Gemeinden Berg-Karabachs innerhalb international anerkannter Grenzen Aserbaidschans geben. Im Ergebnis würden nachhaltiger Frieden, Stabilität und Sicherheit in der Region gewährleistet sein.

Die jetzige armenische Macht muss die Realität richtig einschätzen, die Fehler des vorherigen Regimes nicht wiederholen und konstruktive Schritte zur Lösung des Konflikts und der Wiederherstellung des Friedens in der Region unternehmen, so der offizielle Vertreter der Präsidialverwaltung.

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