POLITIK


Hikmat Hajiyev: Armeniens gezielte Angriffe auf Siedlungen und Zivilisten ist eine grobe Verletzung des humanitären Völkerrechts

Baku, 27. September, AZERTAC

Der Berater des Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Leiter der Abteilung für Außenpolitik im Präsidialamt, Hikmat Hajiyev, gab am Sonntag, dem 27. September eine Erklärung zur groben Verletzung des Waffenstillstands um 06:00 Uhr durch die armenischen Streitkräfte ab, wie AZERTAC berichtet.

In der Erklärung heißt es: “Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben armenische Verbände am 27. September etwa um 06:00 Uhr gegen den Waffenstillstand verstoßen und fast alle Stellungen der aserbaidschanischen Armee entlang der Kontaktlinie sowie die Dörfer Gapanli im Bezirk Terter, Tschiragli und Orta Garavand im Bezirk Aghdam, Alkhanli, Schukurbayli im Bezirk Fuzuli und Jojug Marjanli im Bezirk Jabrayil mit großkalibrigen Waffen, Mörsern und Artillerieanlagen verschiedener Kaliber intensiv unter Beschuss genommen.

Der Beschuss von Zivilisten und zivilen Objekten durch die armenischen Streitkräfte in dicht besiedelten Gebieten, die in der Nähe der Frontlinie liegen, wurde absichtlich und zielgerichtet durchgeführt. Es gibt Berichte über zivile und militärische Opfer und Verletzte. Zahlreiche Häuser und zivile Objekte wurden schwer beschädigt.

Die armenischen Streitkräfte schießen weiterhin intensiv auf unsere Stellungen und Siedlungen entlang der Frontlinie.

Armeniens gezielte Angriffe auf Siedlungen und Zivilisten ist eine grobe Verletzung des humanitären Völkerrechts, einschließlich der Genfer Konventionen von 1949. Das Anvisieren von Zivilisten ist eine Taktik, die zur Kampfbereitschaft der armenischen Streitkräfte gehört, und das offensichtlichste Beispiel dafür ist der Völkermord von Chodschali im Februar 1992.

Militärische Schläge der armenischen Streitkräfte gegen die Positionen der aserbaidschanischen Armee und Beschuss von Zivilisten und Gegenständen mit großkalibrigen Waffen sind nach dem Völkerrecht ein weiterer Akt der armenischen militärischen Aggression und der Anwendung von Gewalt gegen Aserbaidschan.

Die Führung der aserbaidschanischen Streitkräfte ergreife Gegenmaßnahmen, um die provozierenden Attacken des Gegners zurückzuschlagen und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Aserbaidschan hat die internationale Gemeinschaft mehrmals davor gewarnt, dass sich Armenien auf einen neuen Akt der Aggression und auf den Krieg vorbereitet.

Aserbaidschan hat wiederholt erklärt, dass die anhaltende militärische Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan und die Anwesenheit armenischer Streitkräfte in den besetzten Gebieten Aserbaidschans eine große Bedrohung für den regionalen Frieden und die Stabilität darstellt.

Im Zusammenhang mit den allgemeinen Debatten der 75. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen und dem Kampf gegen die weltweite COVID-19-Pandemie hat die politisch-militärische Führung Armeniens auf ein weiteres militärisches Abenteuer und Provokation zurückgegriffen. Durch diese Maßnahmen zeigt die armenische Führung erneut Missachtung des Völkerrechts, der UN-Charta und der internationalen Gemeinschaft.

Die gesamte Verantwortung für die aktuelle Situation und künftige Entwicklung der Ereignisse liegt ausschließlich bei der politisch-militärischen Führung Armeniens."

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