WELT


Hochhäuser sind ungesund

Baku, 11. Mai, AZERTAC

Viele Naturärzte und Forscher meinen, dass die elektromagnetischen Felder in der Stadt - Radar, Stromleitungen - biologisch wirksam sind, so daß Menschen drunter leiden. Und im Hochhaus werden die potenziert. Denn ein Hochhaus ist ein Stahlbetonkäfig. Jede Wohnung wirkt wie ein Kondensator. Felder, die von außen kommen, werden verstärkt und nach oben abgegeben. Wenn Sie im Hochhaus einen Fernseher anstellen, der an der Wand steht, dann können Sie dessen Feld noch im obersten Stock messen.

Im Hochhaus lebt man ungesünder als in der Ebene Herzstillstand. Je höher das Stockwerk, in dem man wohnt, desto niedriger sind DIE Überlebenschancen. Immer mehr Menschen wohnen in großen Städten in Hochhäusern – und die Zahlen werden zukünftig weiter steigen. Im Hinblick auf die Gesundheit ist es dabei nicht egal, in welchem Stockwerk man wohnt: Je niedriger das Stockwerk, desto besser sind die Überlebenschancen, etwa im Fall akuter Herzprobleme.

Am gefährlichsten ist es offenbar, ganz weit oben zu wohnen. Das zeigte die genaue Analyse der einzelnen Stockwerke. Über der 16. Etage überlebten lediglich 0,9 Prozent einen Herzstillstand. Das waren in Zahlen nur zwei von 216 Erkrankten. Noch tödlicher dürften Wohnungen ab dem 25. Stockwerk sein. Hier gab es gar keine Überlebenden.

Neben gesundheitlichen Faktoren (die Überlebenden waren meist jünger und kräftiger) hängen die Ergebnisse stark mit baulichen Maßnahmen zusammen. Oft hatten die Rettungsteams Hindernisse wie Zugangsprobleme zum Haus, Liftausfälle oder weite Wege vom Rettungsauto bis zum Patienten registriert.

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