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Hochwasser in Australien: Sydney muss sich auf weitere Regenfälle einstellen

Baku, 7. März, AZERTAC

Der Osten von Australien ist seit Tagen von schweren Überflutungen infolge heftiger Regenfälle betroffen. Hunderttausende Menschen waren aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, weil Teile der Bundesstaaten Queensland und New South Wales unter Wasser standen. Straßen und Häuser wurden weggerissen, inzwischen ist die Zahl der Todesopfer auf 17 angestiegen.

Noch immer ist die Lage angespannt. Die Region um Sydney muss sich ab Sonntag auf weitere Unwetter einstellen. Dabei hatten die Meteorologen zwischenzeitlich Entwarnung gegeben. Das Bureau of Meteorology (BOM) von New South Wales teilte nun aber mit, dass ein neues Wettersystem weitere heftige Regenfälle bringen dürfte. Die Gefahr von Überschwemmungen ist wieder erhöht.

“Wir stehen leider vor ein paar weiteren Tagen mit anhaltend nassem, stürmischem Wetter, das für die Bewohner von New South Wales sehr gefährlich sein wird“, sagte die BOM-Meteorologin Jane Golding bei einer im Fernsehen übertragenen Lagebesprechung. Auch in Sydney, der bevölkerungsreichsten Stadt Australiens, war es zu Überschwemmungen gekommen, vor allem nahe der Flüsse Hawkesbury und Nepean, die durch die westlichen Vororte der Stadt fließen. Laut Golding wird sich das Unwetter ab Mittwoch wahrscheinlich auflösen.

Im Norden von New South Wales trug der Clarence River viel Hochwasser. In Queenslands Hauptstadt Brisbane und den umliegenden Gebieten, die am vergangenen Wochenende von schweren Stürmen heimgesucht wurden, wurden die Aufräumarbeiten am Wochenende fortgesetzt. Dort wurden mehrere Tausend Häuser überfluteten. Die Zahl der Opfer liegt derzeit bei 17 Toten. Am Samstag wurde die Leiche einer Frau aus Queensland gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Laut den Behörden werden die Aufräumarbeiten Monate dauern. “Obwohl das Ereignis nur drei Tage gedauert hat, wird es große Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und unseren Haushalt haben“, sagte Cameron Dick, der Schatzmeister von Queensland, bei einem Briefing.

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