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Hungersnot im Jemen: Vereinte Nationen pochen auf Zugang zu Getreide-Silos

Baku, 8. Februar, AZERTAC

UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock dringt auf raschen Zugang zu Lebensmittelhilfen für Millionen hungernde Menschen im Krisenstaat Jemen.

In Silos in der Hafenstadt Hudaida sei genügend Getreide vorhanden, um 3,7 Millionen Menschen einen Monat lang zu ernähren, sagte Lowcock laut einer Mitteilung vom Donnerstag. Huthi-Rebellen würden den Vereinten Nationen aber seit September den Zugang verweigern.

Im Jemen bekämpfen sich seit Jahren Regierungstruppen und Huthi-Rebellen. Die Menschen im Jemen erleben nach UN-Angaben die schwerste humanitäre Krise der Welt. Millionen Menschen müssen hungern, 250.000 droht sogar der Hungertod.

Zwei der Getreide-Silos wurden nach UN-Angaben im Januar von Mörsergranaten getroffen. Das dabei zerstörte Getreide hätte einen Monat lang vermutlich hunderttausende Menschen ernähren können, sagte Lowcock. Das verbleibende Getreide drohe zu verderben. Die Silos liegen im von Regierungstruppen kontrollierten Gebiet. Huthi-Rebellen untersagten es den UN bisher, in dieses Gebiet vorzustoßen.

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