WELT


Im Hafen des südamerikanischen Villetas mehr als 2300 Kilogramm Kokain beschlagnahmt

Baku, 21. Oktober, AZERTAC 

Es war ein Rekordfund für die Ermittler - Sicherheitskräfte in Paraguay haben rund 2,3 Tonnen Kokain sichergestellt. Die Drogen seien in Containern im Hafen von Villeta gefunden worden, teilte die Regierung des südamerikanischen Landes bei Twitter mit.

“Ein großer Schlag gegen den Drogenhandel“, schrieb Präsident Mario Abdo Benítez.

Medienberichten zufolge handelte es sich um den größten Kokainfund in der Geschichte des Landes. Das beschlagnahmte Rauschgift soll einen Wert von etwa 600 Millionen US-Dollar (507 Mio. Euro) haben. Die nationale Polizei veröffentlichte ein Video des Rekordfunds bei Twitter. Das Kokain sei in Säcken mit Holzkohle versteckt gewesen.

Ersten Ermittlungen zufolge hätte der Container nach Israel verschifft werden sollen. Der ehemalige Leiter des öffentlichen Fernsehens, Cristian César Turrini Ayala, soll als Besitzer der Ladung firmiert haben und wurde laut Polizei vorläufig festgenommen.

In Paraguay sind eine Reihe von kriminellen Organisationen aktiv. Vor allem im Dreiländereck zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien wird vielfach geschmuggelt.

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