Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

AMTLICHE CHRONIK

In Baku findet Volksaufzug anlässlich des 25. Jahrestages des Völkermords von Chodschali statt
Präsident Ilham Aliyev und Erste Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva nahmen am Aufmarsch teil AKTUALISIERT VIDEO

Baku, 26. Februar, AZERTAC

Am Sonntag, dem 26. Februar findet in Baku anlässlich des 25. Jahrestages der blutigen Tragödie, die im XX. Jahrhundert in die Geschichte der Menschheit als Völkermord von Chodschali eingetreten ist, ein Volksaufzug statt.

Präsident Aserbaidschan Ilham Aliyev und Erste Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva nahmen am Aufmarsch teil.

Der Volksaufzug, der auf dem größten Platz der Stadt „Azadliq Meydani“ („Platz der Freiheit“) gestartet ist, zieht durch die Straßen und Avenuen von Baku auf dem Wege zum Denkmal im Khatai hinaus.

Am Aufmarsch nehmen mehr als 40 Tausend Menschen teil. Ziel der Aktion ist es, der Opfer der Chodschali-Tragödie in Ehren zu gedenken, die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit auf dieses schwere Verbrechen, das von armenischen Faschisten gegen die Menschlichkeit begangen wurde, zu lenken.

Marschteilnehmer trugen in ihren Händen die Porträts und Fotos von unschuldigen Todesopfern dieses blutigen Massakers - Kindern, Frauen und älteren Menschen, die vor 25 Jahren bei diesem Kriegsverbrechen mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet sind. Die Straßen entlang werden auf den an Straßenrändern installierten Monitoren, Fassaden und Balkons von Gebäuden die Losungen “Die Welt muss den Völkermord von Chodschali anerkennen!“, “Nieder mit dem armenischen Faschismus!“, “Gerechtigkeit für Chodschali!”, “Chodschali-Völkermord des XX. Jahrhunderts!“, “Vergesst Chodschali nicht!“, “Verbrecher werden nicht ungestraft bleiben“, “Völkermord von Chodschali-25 Jahre!“ dargestellt.

Die Regierung Aserbaidschan unternimmt heute alle notwendigen Schritte für die Verbreitung von Wahrheiten über den Völkermord von Chodschali in der Welt sowie seine internationale Anerkennung als ein Genozidakt

Nachdem der Nationalleader Heydar Aliyev im Jahr 1993 in Aserbaidschan wieder an die Macht gekommen war, erhielt dieser fürchterliche Genozid, das sich vor den Augen der ganzen Welt ereignete, seine rechtspolitische Bewertung. Auf Initiative der Vizepräsidentin der Heydar Aliyev-Stiftung Leyla Aliyeva war im Jahre 2009 die Kampagne "Gerechtigkeit für Chodschali" ins Leben gerufen. Diese internationale Kampagne hat ihre Aktivitäten in obenerwähnten Richtungen deutlich verstärkt.

Dank den durchgeführten konsequenten Arbeiten haben bisher die Parlamentsunion der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, darunter mehr als 10 Parlamente von Ländern der Welt und 20 US-Bundesstaaten den Völkermord von Chodschali als Genozidakt anerkannt.

Vor 25 Jahren in der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Khankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366. Motorschützenregiments die Stadt Chodschali in Berg-Karabach an und verübten gegen die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung einen der schrecklichsten Genozide des 20. Jahrhunderts. Die Streitkräfte Armeniens machten die Stadt Chodschali in dieser Nacht dem Erdboden gleich. Es kam zu einem Massaker. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden 613 von zu jener Zeit in der Stadt gewesenen 3 Tausend Einwohnern, darunter 106 Frauen, 63 Kinder und 70 Ältere mit besonderer Grausamkeit getötet, 1275 Einwohner der Stadt wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur. 8 Familien wurden völlig liquidiert. Die Fakten bestätigen, dass das absichtliche Massaker an der Zivilbevölkerung Chodschalis, einschließlich an Kindern, älteren Personen und Frauen, auf ihre Massenausrottung gerichtet war, weil sie Aserbaidschaner waren. Daher handelt es sich bei der Chodschali-Tragödie um einen Völkermord und die internationale Weltgemeinschaft muss sie als Genozid anerkennen.

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Am Mahnmal wurde Ehrenwache gehalten.

Präsident Ilham Aliyev legte am Mahnmal einen Blumenkranz nieder, ehrte das Andenken der Opfer der Tragödie.

Erste Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva, Premierminister Artur Resizade, Vorsitzender der Nationalversammlung Ogtay Asadov, Leiter des Präsidialamtes Ramiz Mehdiyev, Vizepräsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Leyla Aliyeva, Arzu Aliyeva, Heydar Aliyev legten frische Blumen am Mahnmal nieder.

Die Staats -und Regierungsvertreter, Parlamentsabgeordneten, Minister, Komiteevorsitzenden, Chefs von Gesellschaften und Leiter von Konfessionen, darunter die während dieses Massakers infolge eines Wunders am Leben gebliebenen Bewohner der Stadt Chodschali legten auch frische Blumen am Denkmal nieder.

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