POLITIK


In Debatten im UN-Sicherheitsrat systematische Verletzung des Völkerrechts durch Armenien angesprochen

Washington, 3. August, AZERTAC

In den Debatten im UN-Sicherheitsrat sind eine systematische Verletzung des Völkerrechts durch Armenien sowie die Annexionspolitik der Republik Armenien gegen Aserbaidschan angesprochen worden. Es wurde hervorgehoben, dass es sich bei dieser bewaffneten Aggression der armenischen Seite gegen Aserbaidschan um einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, darunter ein Militärverbrechen und andere blutige Verbrechen gegen die Menschlichkeit und einen Völkermord handelt. In den Debatten wies man darauf hin, dass die armenische Seite eine Annexions-und ethnische Säuberungspolitik gegen Aserbaidschan verfolgt, die Region Bergkarabach und die sieben umliegenden Bezirke Aserbaidschans seit mehr als 30 Jahren besetzt hält. Es handelt sich dabei auch um einen brutalen Mord an Tausenden von Zivilisten, einschließlich Kindern. Der armenisch-aserbaidschanische Dauerkonflikt um Berg-Karabach scheint noch kein Ende zu haben.

Armenien erhebt seit mehr als 30 Jahren einen Gebietsanspruch gegen Aserbaidschan und hält noch immer die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist, sowie die umliegenden sieben Rayons Aserbaidschans besetzt. Im Zuge dieser bewaffneten Annexions-und ethnischen Säuberungspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan sind mehr als eine Million Aserbaidschaner in ihrem eigenen Land zu Binnenvertriebenen geworden. Aserbaidschan setzt sich für die Befreiung seiner international anerkannten Territorien im Rahmen des Völkerrechts, der Helsinki-Schlussakte und vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ein, die sofortigen und bedingungslosen Abzug der armenischen Streitkräfte aus den besetzten Gebieten erfordern. Jedoch ignoriert die armenische Seite diese Beschlüsse hält vereinbarte Waffenruhe nicht ein.

AZERTAC zufolge sprach Yashar Aliyev, der Ständige Vertreter Aserbaidschans bei den Vereinten Nationen diese Themen in seiner Rede in den Debatten im UN-Sicherheitsrat zum Thema "Kinder und bewaffnete Konflikte, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur AZERTAC.

In seiner Rede machte der aserbaidschanische Diplomat darauf aufmerksam, dass auch Aserbaidschan die Konvention zum Schutz der Kinderrechte und dem Fakultativprotokoll zur Konvention zum Schutz der Kinderrechte sowie die Genfer Konvention zum Schutz der Kriegsopfer von 1949 unterzeichnet und ratifiziert hat und daran aktiv teilnimmt . Er fügte hinzu, dass die aserbaidschanische Führung die internationalen Bemühungen um einen wirksameren Schutz der Kinderrechte in den bewaffneten Konfliktgebieten konsequent unterstützt.

Obwohl einige Fortschritte auf dem Gebiet der Bekämpfung der Verletzung der Kinderrechte auf internationaler, regionaler und nationaler Ebene erzielt worden seien, bleiben große Probleme auf diesem Gebiet noch ungelöst, fügte der aserbaidschanische Diplomat hinzu.

Er erinnerte daran, dass im Februar 1992 in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali in der Region Berg-Karabach in Aserbaidschan das größte Massaker des Konflikts gegen die Zivilbevölkerung verübt wurde. Er machte darauf aufmerksam, dass beim Sturm auf Chodschali Hunderte von Menschen, darunter Frauen, Kinder und alte Männer brutal getötet, gefoltert, gefangen genommen wurden und vermisst waren.

Y.Aliyev betonte in seiner Rede besonders, dass während des Krieges gegen Aserbaidschan 3888 aserbaidschanische Bürger, darunter 718 Zivilisten vermisst sind, von denen 71 Kinder sind. Von diesen vermissten Personen und Gefangenen fehlt bis heute jede Spur. Jerewan verzichtet auf die Erstattung eines Berichts über vermisste Personen, die unter seiner Kontrolle stehen, sowie auf eine gründliche Untersuchung ihres Schicksals, sagte der aserbaidschanische Diplomat.

Die armenischen Streitkräfte haben aserbaidschanische Zivilisten, Häuser, Schulen und zivile Objekte an verschiedenen Abschnitten der Front mehrmals unter schweres Artilleriefeuer genommen, obwohl es eine Waffenruhe zwischen den Konfliktseiten vereinbart ist. So wurden im April 2016 die meisten Schulen im Frontbereich um Aghdam, Aghjabadi, Goranboy und Terter durch intensive Artilleriebeschüsse der Streitkräfte Armeniens schwer beschädigt, sagte er.

Am Ende seiner Rede sagte Y.Aliyev, dass das humanitäre Völkerrecht eingehalten werden sollte, um die Gewalt zu stoppen und zu verhindern.

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