POLITIK


In Khojavand Region Jahrestag der Garadaghli-Tragödie begangen

Baku, 18. Februar, AZERTAC

Es sind 27 Jahre her, seit das Dorf Garadaghli in der aserbaidschanischen Region Khojavend besetzt worden ist. Dutzende von Dorfbewohnern wurden beim Angriff auf dieses Dorf dieser in grausamer, brutaler Weise umgebracht.

Aus diesem Anlass fand ein Gedenkveranstaltung im Khojavend Rayon statt, wie AZERTAC berichtete.

Ab dem Jahr 1991 nahm die Eskalation der Ereignisse im gebirgigen Teil Karabachs immer mehr zu. Die gesellschaftlich-politische Lage signalisierte schon das Herannahen einer großen Katastrophe. In den Monaten Juni-Dezember desselben Jahres kamen infolge der Angriffe armenischer bewaffneter Truppen auf das Dorf Garadaghly in Khojavand und das Dorf Mesheli im Bezirk Askeran 12 Personen um, 15 Personen wurden verwundet. Ende Oktober und im Laufe November des Jahres 1991 wurden mehr als 30 Wohnorte im gebirgigen Teil Karabachs sowie Tugh, Imaret-Garvand, Sirkhavend, Mesheli, Jamilli, Umudlu, Garadaghly, Karkijahan und weitere strategisch wichtige Dörfer durch Armenier in Brand gesteckt, zerstört und geplündert.

Ab Anfang 1992 okkupierte die Armee von Armenien nacheinander die letzten von Aserbaidschanern bewohnten Dörfer in Bergkarabach. So wurden am 12. Februar die Dörfer Malibeyli und Gushchular des Rayons Schusha von armenischen Streitkräften besetzt. Vom 13. bis 17. Februar wurden 118 Personen (Kinder, Frauen, alte Menschen) bei bewaffneten Angriffen auf das Dorf Garadaghly im Bezirk Khojavand Geisel genommen, 91 Bewohner wurden in grausamer, brutaler Weise getötet. Verletzte Dorfbewohner wurden gemeinsam mit getöteten Personen in einen Brunnen hineingeworfen und mit Erde verschüttet. 50 Menschen wurden mit großen Schwierigkeiten von der armenischen Gefangenschaft befreit. 18 Personen von entlassenen Menschen starben an ihren tödlichen Wunden.

Darüber hinaus wurden 200 Häuser, ein Kulturzentrum, eine Schule mit 320 Schülerplätzen, ein Krankenhaus mit 25 Betten und andere Objekte, historische, religiöse, kulturelle Denkmäler und Friedhöfe von Aserbaidschanern zerstört. Etwa 800 Bewohner des Dorfes wurden vertrieben.

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