WELT


Indonesien: Zwei Tote und 178 Vermisste nach Fährunglück

Baku, 20. Juni, AZERTAC

Nach dem Fährunglück auf einem See der indonesischen Insel Sumatra ist die Zahl der Vermissten auf 178 gestiegen. Zudem hätten Rettungskräfte auf dem Grund des Tobasees im Norden der Insel eine weitere Leiche geborgen. Damit stieg die offizielle Zahl der Todesopfer auf zwei. 18 Menschen seien bisher gerettet worden, wie AZERTAC unter Berufung auf ausländischen Massenmedien berichtet.

Das Holzboot war am Montag auf seiner Fahrt von Simanindo nach Tigaras zwei Kilometer nach der Abfahrt in ein Unwetter geraten und gesunken. Zunächst waren die Behörden nach dem Unglück von 49 Vermissten ausgegangen, am Dienstag stieg die Zahl auf 128. Weil keine Passagierliste vorliegt, müssen sich die Behörden auf die Angaben von Familienangehörigen verlassen. Die Fähre soll Berichten zufolge nicht zugelassen gewesen sein. Möglicherweise sei sie überladen gewesen, hieß es.

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