WELT


Israelischer Ex-Minister soll elf Jahre ins Gefängnis

Baku, 9. Januar, AZERTAC

Der frühere israelische Energieminister Gonen Segev hat Spionage und Weitergabe von Informationen gestanden. Er steht wegen Spionage für den Iran vor Gericht, wie AZERTAC unter Berufung auf israelische Medien berichtete.

Staatsanwaltschaft und Verteidigung hätten sich im Gegenzug für das Geständnis auf elf Jahre Haft und eine anschließende Bewährung geeinigt, teilte das Justizministerium mit. Die Einigung sei dem Bezirksgericht in Jerusalem präsentiert worden.

Israels Sicherheitsbehörden werfen ihm vor, er habe seit 2012 für den iranischen Geheimdienst spioniert. Segev habe sich an Orten auf der ganzen Welt mit iranischen Agenten getroffen, zweimal sogar im Iran. Der ehemalige Energieminister habe seinen Kontaktmännern Informationen über den israelischen Energiemarkt, Sicherheitseinrichtungen, Gebäude sowie über israelische Vertreter im Bereich der Politik und Sicherheit übermittelt.

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