KULTUR


Jazz: Dianne Reeves gibt Konzert im Heydar Aliyev Center VIDEO

Baku, 23. Januar, AZERTAC 

Am 29. März wird die legendäre Jazzsängerin Dianne Reeves ein Konzert im Heydar Aliyev Center in Baku geben, wie AZERTAC bekanntgibt.

Reeves stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Ihr Vater war ebenfalls Sänger. Er starb an Krebs, als sie zwei Jahre alt war. Ihre Mutter Vada Swanson war eine Krankenschwester und spielte Trompete. Aufgewachsen ist sie jedoch zusammen mit ihrer Schwester Sharon bei ihrer Großmutter in Denver. Ihr Cousin George Duke war ein bekannter Pianist und Plattenproduzent, der für sie auch viele Platten produziert hatte. Als Kind bekam sie Klavierunterricht und sang eher so nebenbei. Mit 11 Jahren begann sie dann, sich für das Singen mehr zu interessieren. Sie wuchs in den 1960ern während des Vietnamkrieges und der Bürgerrechtsbewegung auf, im Radio lief die Musik von Motown. Glücklicherweise hatte sie eine inspirierende Lehrerin, die dachte, der beste Weg, um Studenten zusammenzubringen, sei durch Musik. So schuf die Lehrerin eine Show mit allen Studenten, Lyriks und Songs und Reeves entdeckte dort ihre Liebe zur Musik und vor allem, dass sie wirklich Sängerin werden wollte.

Charles Burrell, ein Onkel von Dianne Reeves, der im Denver Symphonieorchester Bass spielte, gab ihr eines Tages mehrere Jazzplatten von Ella Fitzgerald bis Billie Holiday u. a. zum Anhören. Darunter war Sarah Vaughans Album Sarah Vaughan sings Michel Legrand, bei dem ihre Begeisterung und Faszination für die Sängerin Sarah Vaughan entflammte. Seitdem hörte und beschäftigte sie sich eine Zeitlang nur noch mit Jazzmusik.

Ausbildung und Karrierebeginn - Mit 18 Jahren schloss sich Reeves 1974 in der George Washington Highschool in Denver/Colorado einer Schul-Bigband an. Im gleichen Jahr trat sie mit der Band bei einem Musikwettbewerb auf (Convention of the National Association of Jazz Educators). Ihre Band gewann den Wettbewerb und sie wurde prompt vom Fleck weg von dem Trompeter Clark Terry entdeckt, der sie seitdem als ihr Mentor unter seine Fittiche nahm. Er lud sie ein, mit seinen Freunden, bekannten Musikern, zu musizieren. 1975 studierte sie ein Jahr lang Musik an der Universität von Denver, bevor sie 1976 nach Los Angeles übersiedelte. Dort wuchs ihr Interesse an latein-amerikanischer Musik. Sie begann, mit den verschiedensten Musikrichtungen zu experimentieren und beschloss endgültig, Sängerin zu werden. Sie traf Leute wie Eduardo del Barrio, trat eine Weile mit seiner Gruppe Caldera auf und sang in Billy Childs’ experimenteller Jazzband Night Flights. Später ging sie mit Sérgio Mendes auf Welttournee.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass Reeves Grammy-Preisträgerin ist.

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