WELT


Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokayev erklärt den 10. Januar zum nationalen Trauertag

Baku, 8. Januar, AZERTAC

Die Proteste und gewalttätigen Ausschreitungen gehen in Kasachstan offenbar weiter. Die genaue Lage vor Ort ist unklar, Internetseiten kasachischer Medien sind vom Ausland aus nicht zu erreichen. In Almaty gibt es kaum ausländische Beobachter.

Infolge der Unruhen wurden nach Angaben des Innenministeriums 26 Demonstranten getötet. Es nannte die Todesopfer "bewaffnete Verbrecher". Zudem habe es mehr als 4400 Festnahmen gegeben, meldet der Staatssender Khabar 24 am Freitagmorgen unter Berufung auf das Ministerium. Schon am Donnerstag hatte das Staatsfernsehen berichtet, allein in Almaty seien Dutzende Menschen "eliminiert" worden. Das ließ bereits auf zivile Todesopfer schließen. Das Innenministerium bestätigte nun auch den Tod von 18 Polizisten und Nationalgardisten. Fast 400 Verletzte würden landesweit im Krankenhaus versorgt, 62 Menschen befänden sich auf der Intensivstation, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Aschar Guinijat.

In diesem Zusammenhang hat Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokayev den 10. Januar zum nationalen Trauertag erklärt.

Wie AZERTAC unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete, teilte dies der Sprecher des Präsidenten Berik Uali mit.

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