POLITIK


Latschin-Khankendi Straße: Proteste halten seit mehr als zwei Monaten an

Schuscha, 10. Februar, AZERTAC

Trotz des eiskalten und frostigen Wetters protestieren aserbaidschanische Öko-Aktivisten seit 61 Tagen friedlich auf der Straße Latschin-Khankendi gegen die illegale Ausbeutung von Mineralvorkommen in den aserbaidschanischen Gebieten, in denen das russische Friedenskontingent vorübergehend stationiert ist, wie AZERTAC mitteilte.

Friedliche Demonstranten halten Plakate hoch mit Parolen auf Englisch und Russisch wie “Stoppt den Ökozid“, “Stoppt den Bergbau“ und rufen weiterhin verschiedene Slogans und fordern dem Ökozid gegen Aserbaidschan ein Ende zu setzen.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass als Ergebnis der Gespräche mit dem Kommando des russischen Friedenskontingents am 3. und 7. Dezember 2023 eine Überwachung und Inspektion in den Mineralvorkommen “Qızılbulaq“/Gizilbulag und “Dəmirli”/Dämirli durch die Experten der Ministerien für Wirtschaft, Ökologie und natürliche Ressourcen Aserbaidschans, des staatlichen Dienstes für Vermögensangelegenheiten beim Wirtschaftsministerium und der geschlossenen Aktiengesellschaft “AzerGold“ durchgeführt werden sollte. Aber die Überwachung kam wegen des Nichtstuns der Friedenstruppen bisher noch nicht zustande.

Die Straße, auf der die friedliche Öko-Aktion durchgeführt wird, ist nicht blockiert worden. Fahrzeuge des russischen Friedenskontingents sowie Autos des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz passieren ungehindert das Protestgebiet.

Die freie Durchfahrt humanitärer Konvois, der freie Verkehr humanitärer Güter und Zivilisten auf der Straße ist gewährleistet.

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