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McLaren-Pilot cruiste beim Ungarn-Grand-Prix

Baku, 30. Juli, AZERTAC

36 Sekunden Rückstand auf den Vordermann und zwölf Sekunden Luft nach hinten. McLaren-Pilot Fernando Alonso cruiste beim Ungarn-Grand-Prix am Sonntag fast gemütlich zum siebten Rang.

Er genoss es, auf dem wohl besten Tribünenplatz zu sitzen, als er gegen Ende von den Spitzenfahrern überrundet wurde: "Es war ein tolles Rennen", sagt der Spanier. "Vorne wurde richtig gekämpft. Ich habe mir die Mercedes und die Ferraris von hinten angeschaut. Es muss allen Spaß gemacht haben."

Dass Alonso so viel Zeit hatte, lag daran, dass Mclaren ihn mit einer gelungenen Strategie nach vorne bugsiert hatte. Statt wie so viele andere auf Ultrasoft zu starten, blieb er 39 Runden lang auf den Soft-Reifen auf der Strecke, was ihm gegen Ende seines Stints freie Bahn verschaffte - während der Rest des Feldes im Verkehr Zeit verlor und sich die Pneus ruinierte. "Es lief perfekt", findet Alonso.

Beinahe wäre die Taktik auch für Teamkollege Stoffel Vandoorne aufgegangen. Er befand sich hinter Alonso auf Rang acht, ehe sein Getriebe den Geist aufgab. "Es ist wahnsinnig enttäuschend, ein Rennen so zu beenden", hadert der Belgier nach einem "exzellenten Start" von Rang 16 und "wirklich gutem Reifenmanagement". Er hatten den Soft noch fünf Runden länger um den Kurs getragen.

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