POLITIK


Nex24.news: 1.500 PKK-Kämpfer aufseiten Armeniens

Baku, 6. November, AZERTAC

Bis zu 1500 PKK-Kämpfer kämpfen heute aufseiten Armenien gegen Aserbaidschan.

Darüber wurde in einem im deutschen Portal Nex24.news veröffentlichten Artikel geschrieben, wie AZERTAC mitteilt.

Im Artikel geht es auch um die Strategie hinter der medial inszenierten Propagandakampagne gegen Aserbaidschan.

Seit über vier Wochen dauert der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan an. Baku ist fest entschlossen, sein von armenischen Streitkräften besetztes Territorium Berg-Karabach und weiterer Gebiete zurückzuerobern.

Ein großer Teil der deutschen Medien ist unter dem Einfluss der armenischen Propaganda und berichtet tendenziös, obwohl Berg-Karabach völkerrechtlich ganz klar zu Aserbaidschan gehört. Jetzt komme ich auf den Brief der aserbaidschanischen NGO IRKAZ aus Köln zu sprechen, der das Nachrichtenmagazin Spiegel richtigerweise aufgefordert hat, Beweise für die Behauptung vorzulegen, die Türkei hätte "Tausende syrische Söldner" bezahlt und ins Kriegsgebiet entsendet, schreibt das Portal weiter.

Hinter dieser Behauptung, die gebetsmühlenartig von den Medien wiederholt wird, verbirgt sich ein konkreter Plan. Die Strategen hinter dieser Propagandakampagne wissen ganz genau, dass Berg-Karabach rechtlich betrachtet zu Aserbaidschan gehört.

In dieser Frage können sich die armenischen Lobbyorganisationen und ihre internationalen Verbündeten nicht über das Völkerrecht stellen. Jetzt komme ich auf den entscheidenden Punkt: Da Aserbaidschan nach internationalem Recht und Gesetz handelt und sein eigenes okkupiertes Gebiet Berg-Karabach von der armenischen Besatzung befreien möchte, gibt es international daran nichts zu kritisieren.

Deshalb haben die Planer dieser Kampagne öffentlichkeitswirksam die Behauptung in die Welt gesetzt die Türkei hätte „syrische Söldner" nach Aserbaidschan entsendet. Daher verwundert es kaum, dass deutsche und andere westliche Medien, die Armenien unterstützen, diese Propaganda verbreiten.

Aber ein Beweis wurde hierfür bisher nicht erbracht. Im Übrigen benötigt die aserbaidschanische Armee keine „Söldner", um sein eigenes Gebiet von den armenischen Streitkräften zu befreien, zumal es selbst genug Soldaten hat und sich in der ersten Woche der Militäroperation über 100.000 Freiwillige bei den Rekrutierungsstellen in Aserbaidschan gemeldet haben. Ein weiterer Aspekt, was gegen einen Einsatz von "Söldnern" spricht, ist das bergige Gelände in den Teilen Berg-Karabachs, das von Gebirgen durchzogen wird.

Wenn wir schon über angebliche "Söldner" in Aserbaidschan sprechen: Interessant finde ich Rachel Avrahams Artikel der israelischen Journalistin und Forschungsanalystin in der Jewish Press mit dem Titel Has Armenia Resurrected a Terror Group? In ihrem Beitrag berichtet sie von 1.500 PKK-Mitgliedern, die an der Seite Armeniens gegen Aserbaidschan kämpfen. Sie beruft sich bei dieser Zahl auf den Anti-Terrorismusexperten Bartu Eken. Über diesen Punkt hüllen sich die pro-armenisch berichtenden Medien in Schweigen, zumal es sich bei der PKK um eine Terrororganisation handelt, die in Deutschland verboten ist, fügt das Portal hinzu.

Auch der aserbaidschanische Präsident erklärte in einem Interview mit aserbaidschanischen und türkischen Medien, dass im Konflikt um Bergkarabach Söldner mit kanadischen und libanesischen Pässen für die Terrororganisation PKK aufseiten Armeniens kämpften.

Schon vor den Kämpfen hatten wir Informationen darüber, dass auch die PKK-Gruppen ihr Lager in Karabach aufgeschlagen haben, weil Berg-Karabach ein unkontrolliertes Gebiet war. Es gab keinen internationalen Kontrollmechanismus. Das ist ein unkontrollierter Bereich. Daher gab es hier einen Schmuggel, Drogenhandel sowie ein Lager, in dem bewaffnete Gruppierungen und die PKK ihre Kämpfer drillten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie hier auch am Bau dieser Befestigungsanlagen beteiligt waren", sagte der aserbaidschanische Staatschef Ilham Aliyev in einem Interview mit dem türkischen TV-Sender A-Haber.

Die genaue Zahl der PKK-Lager wisse er nicht, da diese ihren Ort oft wechselten, es seien jedoch viele. Unter den getöteten Kämpfern aufseiten der Armenier seien Menschen mit libanesischen und kanadischen Pässen.

"Es gibt Menschen, die nicht identifiziert werden können. Aber es ist klar, dass sie keine armenischen Soldaten sind. Das heißt, sie sind Söldner", so Präsident Ilham Aliyev weiter.

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