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Nico Hülkenberg: Formel-1-Rennen in Baku ist ein schwieriges Rennen

Baku, 27. April, AZERTAC

Für Renault scheint das Formel-1-Rennen in Baku in dieser Saison ein rotes Tuch zu sein. Nico Hülkenberg schied bereits nach Q1 aus und muss deshalb im Rennen eine Aufholjagd starten, wenn er in Aserbaidschan punkten will. Sein Teamkollege Daniel Ricciardo schaffte es nur knapp ins Q2. Hülkenberg vermisst in Baku eine gute Balance im Auto.

"Es fehlt uns an Vertrauen", sagt der Deutsche gegenüber "Sky". "Ich habe mich im Auto weder zuhause noch glücklich gefühlt. Ich habe das ganze Wochenende zwischen mir und dem Auto noch keine Liebe und Harmonie gespürt." Kein gutes Gefühl im Fahrzeug zu haben, ist gerade auf einer Strecke wie Baku ein großes Problem. Warum Renault solche Schwierigkeiten hat, kann Hülkenberg nicht erklären.

"Es ist schwierig, da wir das erste Training verpasst haben", so die Erklärungsversuche des 31-Jährigen, der in Baku im Jahr 2016 mit Platz neun sein bestes Ergebnis auf dem Straßenkurs eingefahren hat. "Das ist aber keine Entschuldigung, weil alle damit umgehen mussten. Uns hat es etwas mehr wehgetan, da wir mit dem Set-up abgeschlagen ins Wochenende gestartet sind."

Renault sei das ganze Wochenende über auf einer Aufholjagd auf die Konkurrenz, habe es aber noch nicht geschafft, die Lücke zu schließen, so die Analyse von Hülkenberg.

Er macht außerdem die Streckencharakteristik dafür verantwortlich: "Vielleicht liegt es am Kurs. Es ist das erste Mal, dass wir in dieser Saison nicht die Pace mitgehen können. Das Feedback von Ricciardo und mir ist recht ähnlich. Wir sind immer noch auf der Suche nach Grip, können ihn aber nicht finden."

Nach dem Wochenende muss Renault laut Hülkenberg auf Fehlersuche gehen, um das Problem zu lösen. Für das Rennen hat der Deutsche die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben. Die Strecke ist bekannt für seine chaotischen Situationen, weshalb Hülkenberg trotz des Startplatzes am Ende des Feldes noch alle Chancen hat, in die Punkte zu fahren.

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