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Nordindien: Beim Busunglück 29 Menschen ums Leben gekommen

Baku, 8. Juli, AZERTAC

Bei einem Busunglück im nordindischen Distrikt Agra sind 29 Menschen gestorben. Der Bus mit 46 Insassen stürzte am Morgen auf dem Weg in die Hauptstadt Neu-Delhi von einer Schnellstraße in einen Abwasserkanal, wie die Polizei im Bundesstaat Uttar Pradesh mitteilte.

Der Bus sei auf einer Autobahnbrücke südlich von Neu-Delhi zunächst gegen eine Leitplanke gefahren und dann durch die Lücke zwischen den Fahrbahnen in die Tiefe gestürzt, hieß es. Demnach hatte der Fahrer vermutlich die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, weil er am Steuer einschlief.

Der Bus fiel zwölf Meter tief in einen Fluss, das Dach wurde zerquetscht. Retter bargen anschließend 27 Leichen aus dem teils versunkenen Bus, zwei Verletzte starben auf dem Weg ins Krankenhaus. Die anderen Insassen überlebten verletzt.

Die sechsspurige Autobahn, auf der es zu dem Unglück kam, war im Jahr 2012 eröffnet worden - seitdem kamen dort den Behörden zufolge 900 Menschen ums Leben. Insgesamt starben im indischen Straßenverkehr allein im vergangenen Jahr fast 149.000 Menschen.

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