GESELLSCHAFT


Nur noch 13 Prozent der Weltmeere sind Wildnis

Baku, 28. Juli, AZERTAC

Gerade einmal 13 Prozent der Weltmeere können noch als unberührte Wildnis bezeichnet werden. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie, über die Forscher im Fachmagazin "Current Biology" berichten. Marine Wildnis findet sich ihnen zufolge hauptsächlich noch in der Arktis und der Antarktis sowie um abgelegene pazifische Überseegebiete wie Französisch-Polynesien herum. Im weitaus größten Teil der Meere habe der Mensch bereits seine Spuren hinterlassen.

Für ihre Kartierung der Weltmeere hatten die Wissenschaftler um den Umweltbiologen Kendall Jones von der australischen University of Queensland und der Wildlife Conservation Society (WCS) 19 menschengemachte Stressfaktoren bestimmt, sogenannte Stressoren. Zu diesen gehörten etwa die kommerzielle Schifffahrt, der Einsatz von Düngemitteln sowie verschiedene Arten der Fischerei mit all ihren Folgen. Die Forscher identifizierten Gebiete, die nur sehr geringem menschlichen Einfluss ausgesetzt waren. "Wir waren überrascht, wie wenig Meereswildnis noch übrig ist", sagte Jones in einer Mitteilung zu der Studie.

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