WELT


Präsident Erdogan will, dass der erste türkische Astronaut eine Frau ist

Baku, 11. Februar, AZERTAC

Die türkische Weltraumagentur ist keine drei Jahre alt. Nun soll sie viel zu tun bekommen. Schon 2023 soll eine Sonde zum Mond geschickt werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte ein Weltraumprogramm seines Landes an: Unter anderem soll noch 2023 eine Sonde auf dem Mond landen, später sollen sogar Astronauten dorthin geschickt werden. Präsident Erdogan will, dass der erste türkische Astronaut eine Frau ist.

Das sagte der türkische Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank, der zu Gast in der Nachrichtenagentur Anadolu war, wie AZERTAC mitteilte.

Sollte der enge Zeitplan gelingen, könnte die Sonde pünktlich zum 100. Geburtstag der Türkischen Republik im Herbst 2023 auf dem Erdtrabanten aufschlagen. Die Türkei solle im globalen Weltraumrennen in die erste Liga aufsteigen, kündigt Erdogan demnach an. Außerdem solle sein Land zu einer globalen Marke bei Satellitentechnik werden.

2018 hatte die Türkei eine eigene Raumfahrtbehörde gegründet, die Türkiye Uzay Ajansı (TUA). "Unsere Füße werden auf der Erde stehen, aber unsere Augen werden im All sein. Unsere Wurzeln werden in der Erde stecken, aber unsere Äste im Himmel", erklärte Präsident Erdogan.

Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten es sich Berichten zufolge etwa 200 Millionen US-Dollar kosten lassen, pünktlich zum Jubiläum der Staatsgründung die Sonde El Amal (الأمل, Hope) zum Mars zu schicken.

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