WIRTSCHAFT


Premierminister Ali Asadov: “Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres nimmt einen besonderen Platz in der außenpolitischen Strategie Aserbaidschans ein“

Baku, 6. Oktober, AZERTAC

Die Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres nimmt einen besonderen Platz in der außenpolitischen Strategie Aserbaidschans ein.

Nach Angaben des Ministerkabinetts sagte dies der aserbaidschanische Premierminister Ali Asadov auf dem 2. Kaspischen Wirtschaftsforum in Moskau, der Hauptstadt Russlands.

Die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres basiert auf den Grundsätzen der gegenseitigen Berücksichtigung der Interessen, der Achtung der Souveränität, der territorialen Integrität, der Unabhängigkeit sowie der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen, sagte er.

“Der Güterverkehr aus Aserbaidschan auf den Ost-West- und Nord-Süd-Routen nimmt jährlich zu. So ist in den acht Monaten dieses Jahres die Transitfracht durch Aserbaidschan auf der Ost-West-Route um 20 Prozent und auf der Nord-Süd-Route um 33 Prozent gestiegen“, sagte A. Asadov.

A. Asadov sprach auch die rechtlichen und vertraglichen Grundlagen der sektoralen Zusammenarbeit zwischen den Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres an und sagte, dass diese Basis viele Bereiche, darunter Sicherheit, handelswirtschaftliche Zusammenarbeit, Transport, Umweltfragen sowie andere Bereiche von gegenseitigem Interesse. In diesem Zusammenhang bezeichnete er das am 12. August 2018 in Aktau unterzeichnete Übereinkommen über den Rechtsstatus des Kaspischen Meeres als Schlüsseldokument für eine umfassende Zusammenarbeit der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres und zeigte sich zuversichtlich, dass es bald in Kraft treten einen großen Beitrag zur künftigen Zusammenarbeit in allen Bereichen des Kaspischen Meeres leisten werde.

“Der Güterverkehr aus Aserbaidschan durch die Ost-West- und Nord-Süd-Korridore nimmt jährlich zu. So ist in den 8 Monaten dieses Jahres die Transitfracht durch unser Land auf dem Ost-West-Korridor um 20 Prozent und auf der Nord-Süd-Route um 33 Prozent gestiegen“, sagte A. Asadov.

Die Teilnehmer des Forums führten zunächst Verhandlungen in engem Format und betrachteten die Ergebnisse des 6. Kaspischen Gipfels, der am 29. Juni in Aschgabat stattfand.

Die Forumsteilnehmer konzentrierten sich auch auf die Kommunikationsprojekte, die die Verlegung von Glasfaserkabeln von Aserbaidschan nach Kasachstan und Turkmenistan durch den Grund des Kaspischen Meeres vorsieht.

Das Kommuniqué des 2. Kaspischen Wirtschaftsforums zu den Ergebnissen der Plenarsitzung wurde unterzeichnet.

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